Österreicher wollen weniger an EU zahlen
Im gegenwärtigen Streit um die EU-Finanzen haben die Österreicher eine klare Meinung. In einer Umfrage gaben 45 Prozent an, weniger zahlen zu wollen, 30 Prozent sprachen sich für einen gleichbleibenden Betrag aus.

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In der Debatte um den EU-Finanzrahmen von 2014 bis 2020 sind 45 Prozent der Bevölkerung der Meinung, dass Österreich in Zukunft weniger zum EU-Budget beitragen soll als bisher. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "profil". 30 Prozent der Österreicher wollen gleich viel zahlen wie bisher.
Nur 13 Prozent wären bereit, einen höheren Beitrag Österreichs zum EU-Haushalt zu akzeptieren, wie die Umfrage ergab. 12 Prozent wollten dazu nichts sagen.
Bundeskanzler Faymann bekräftigte am Freitag im Rahmen eines Treffens mit EU-Ratspräsident Van Rompuy seine Absicht, einen Rabatt für Österreich auszuhandeln. Zudem solle es keine Kürzungen der Mittel für Entwicklung im ländlichen Raum geben. Ähnlich äußerte sich zuvor Vizekanzler Spindelegger.











