Ein Euro ist nur noch 84 Cent wert
Dresdner Bank-Studie: Drastisch gestiegene Energiepreise und staatlich verordnete Preiserhöhungen im Euroraum treiben die Geldentwertung voran.

Foto © APA
Der Euro hat einem Zeitungsbericht zufolge
heute nur noch eine Kaufkraft von 84 Cent. Seit dem Start der
europäischen Währungsunion im Jahr 1999 hat die Gemeinschaftswährung
damit 16 Prozent an Kaufkraft eingebüßt, wie die "Bild"-Zeitung unter
Berufung auf eine Studie der Dresdner Bank schreibt. Hauptgründe
seien drastisch gestiegene Energiepreise sowie staatlich verordnete
Preiserhöhungen im Euroraum.
Geringer Kaufkraftverlust. Allerdings sei der Kaufkraftverlust des Euro im Vergleich zu
anderen Währungen gering. So sagte der Chefvolkswirt der Dresdner
Bank, Michael Heise, dem Blatt: "Zwischen 1991 und 1998 hat die
D-Mark 18 Prozent ihres Wertes verloren und damit mehr als der Euro
in den letzten acht Jahren." Und auch der US-Dollar habe an Wert
eingebüßt. Seit Anfang 1999 seien es 18 Prozent. Ein Dollar habe
somit heute eine Kaufkraft von 82 US-Cent.











