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    Zuletzt aktualisiert: 22.03.2012 um 20:04 UhrKommentare

    "Ohne Euro keine großen Banken in Österreich"

    Bei einer Tagung des Europäischen Forums Alpbach in Graz gebrauchte Ökonom Stefan Bruckbauer ungewöhnlich deutliche Worte. Es führe kein Weg an einer fiskalischen Union samt solidarischer Verschuldung und Eurobonds vorbei.

    Foto © APA | Sujet

    GRAZ. Die Euro- und Schuldenkrise könne nur durch entschlossenes und geschlossenes Handeln endgültig abgewendet werden, so Stefan Bruckbauer, Chefökonom der Bank Austria. Bei einer Tagung des Europäischen Forums Alpbach in Graz gebrauchte der Ökonom dazu ungewöhnlich deutliche Worte. Es führe kein Weg an einer fiskalischen Union samt solidarischer Verschuldung und Eurobonds vorbei. Andernfalls würden die EU-Länder zu "Nachtwächterstaaten" absinken, die ihren Bürgern nur noch die einfachsten Leistungen bieten können.

    Beispiele zeigten die "katastrophalen Folgen" eines Rückfalles in nationale Strukturen. Gerade kleine Länder wie Österreich könnten deshalb ohne den Euro keine großen Banken mehr haben, erläuterte Bruckbauer. Schon die jüngsten Zusammenbrüche von Banken hätten gezeigt, dass dies nicht wegen der Schwäche der Geldhäuser, sondern wegen der Schwäche der Staaten passierte.

    Bruckbauer begründete die Notwendigkeit des Zusammenrückens für die Euroländer und die ganze EU mit einem weiteren Argument. Je schwächer die Gemeinsamkeit ist, ein umso leichteres Spiel hätten Märkte und Spekulanten. Auch eine Warnung vor einer Finanztransaktionssteuer durfte nicht fehlen. Wenn die EU davon abhängig sei, dann könnte sie "schon heute zusperren".

    JOHANNES KÜBECK

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