Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
23. Februar 2012 09:01 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 321439 Mitglieder | 735 online
Home » Politik » EU
Europäischer Gerichtshof prüft ACTA-Abkommen "Staatsbankrott ist kein Tabu": Pressestimmen zu Athen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: EU Nächster Artikel Europäischer Gerichtshof prüft ACTA-Abkommen "Staatsbankrott ist kein Tabu": Pressestimmen zu Athen
Zuletzt aktualisiert: 27.01.2012 um 20:39 UhrKommentare

Athen-Notausstieg wird vorbereitet

In Davos beruhigt die Politik noch die Märkte - doch in vertraulichen Treffen mit Bankvorständen und Unternehmenschefs hatten deutsche Regierungsmitglieder ihre Zweifel geäußert, dass Griechenland nach einem teilweisen Schuldenerlass die Wende schaffen kann.

Foto © K.F.L. - Fotolia.com

Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker hat offenbar keine Lust mehr auf seinen Job als Vorsitzender der Euro-Gruppe. "Es liegt nicht im Spektrum meiner Ambitionen, dieses Amt weiterzuführen", sagte Juncker dem "Handelsblatt".

Die Führung der Euro-Gruppe sei ein "aufreibender Job, der aus einer Unmenge von Gesprächen und Telefonaten besteht". Zudem machte er einen neuen Vorstoß zur Griechenland-Rettung. Nicht nur private Gläubige, auch die Gläubigerstaaten der Euro-Zone und die Europäische Zentralbank sollen auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Eine Summe nannte Juncker dabei nicht.

Notfallplanung in Davos

Auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos dreht sich alles um neue Hilfen für die vom Schuldenkollaps bedrohten Länder. Die Politik demonstriert in Davos Zuversicht, dass ein Schuldenschnitt Athen retten kann. Tatsächlich arbeiten Staaten und Unternehmen mit Hochdruck an Notfallplänen, wie ein Pleite Griechenlands beherrscht werden kann.

Auch wenn der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble in Davos noch beruhigend sagte: "Wir können und wollen eine Staatspleite Griechenlands vermeiden", sagte Schäubles Parteikollege und Fraktionschef der Union im Bundestag, Michael Maier: "Wir sind dank unterschiedlicher Maßnahmen auf diesen Fall vorbereitet und könnten die Folgen abfedern".

In vertraulichen Treffen mit Bankvorständen und Unternehmenschefs hatten deutsche Regierungsmitglieder ihre Zweifel geäußert, dass Griechenland nach einem teilweisen Schuldenerlass die Wende schaffen kann.


KLEINE.tv

EU-Gipfel beschloss mehrheitlich Sparpakt

Die EU-Staaten haben beim Gipfel in Brüssel mit großer Mehrheit einen ne...Bewertet mit 5 Sternen

 

Bilderserien

Ungarn demonstrieren gegen Theater-Intendanten 

Ungarn demonstrieren gegen Theater-Intendanten

 

Euro-Schuldengipfel im Überblick

Schutzwall mit gefährlichen Lücken

Die Euro-Schuldenkrise und die Hilfe für Griechenland standen beim Rettungsgipfel in Brüssel im Mittelpunkt.


DIE MASSNAHMEN

  • 50 Prozentiger Schuldenschnitt für Griechenland.
  • Erhöhung der öffentlichen Mittel von 109 Mrd. Euro auf 130 Mrd. Euro.
  • Eine Bankenrekapitalisierung von 106 Mrd. Euro. Davon fallen 2,9 Mrd. Euro an Österreich.
  • Schlagkraft des Euro-Rettungsschirms wird auf eine Billion Euro angehoben.

MEHR INFOS

 


Griechenland in der Krise

EU-Mythen

Blutschokolade, krumme Gurken & Co.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang