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Zuletzt aktualisiert: 03.12.2011 um 07:49 UhrKommentare

Faymann bereit für Euro-Bonds

Bundeskanzler Werner Faymann hat nach einem Treffen mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel seine grundsätzliche Bereitschaft für die Einführung von Euro-Bonds signalisiert. Zur Bekämpfung der Euro-Krise seien diese eine "interessante Idee".

Werner Faymann

Foto © APWerner Faymann

Bundeskanzler Werner Faymann (S) hat nach einem Treffen mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel seine grundsätzliche Bereitschaft für die Einführung von Euro-Bonds signalisiert. Zur Bekämpfung der Euro-Krise seien diese eine "interessante Idee". "Ich würde wie Merkel sagen, im Vordergrund steht die Schuldenbegrenzung. Darum würde ich auch Eurobonds nicht ausschließen."

Er sei in der Frage mit Vizekanzler Michael Spindelegger (V) eng abgesprochen, betonte Faymann. Es brauche ein Fundament für eine gemeinsame Politik der Euro-Staaten zur Bekämpfung von wachsenden Staatsschulden. Dazu gehörten Schutzschirme und eine stärkere Kontrolle der Finanzmärkte, und - "im dritten Stock" - auch Eurobonds. Zuvor hatte sich bereits Finanzministerin Maria Fekter (V) nicht ablehnend zu einer möglichen Einführung von gemeinsamen Anleihen der Eurozonen-Staaten geäußert. Deutschland lehnt dies bisher strikt ab, weil es einen massiven Anstieg seiner bisher niedrigen Zinsen auf Staatsanleihen befürchtet.


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DIE MASSNAHMEN

  • 50 Prozentiger Schuldenschnitt für Griechenland.
  • Erhöhung der öffentlichen Mittel von 109 Mrd. Euro auf 130 Mrd. Euro.
  • Eine Bankenrekapitalisierung von 106 Mrd. Euro. Davon fallen 2,9 Mrd. Euro an Österreich.
  • Schlagkraft des Euro-Rettungsschirms wird auf eine Billion Euro angehoben.

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