Das Wachstum steht still
Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone ist nach einer Schätzung der EU-Kommission zum Stillstand gekommen. "Es besteht das Risiko einer erneuten Rezession", sagte Wirtschaftskommissar Olli Rehn am Donnerstag in Brüssel.

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Für die Eurozone hat die EU-Kommission die Aussichten nach unten revidiert: Die Eurozone kann für heuer nur mehr mit einem Zuwachs von 1,5 Prozent rechnen - gegenüber den im September prognostizierten 1,6 Prozent - und 2012 mit nur mehr plus 0,5 Prozent Wirtschaftsleistung (BIP). Für Österreich hat die Kommission die Prognose nur für das laufende Jahr angehoben: Demnach wird das BIP heuer um 2,9 Prozent steigen, im Frühjahr hatte die Kommission noch 2,4 Prozent prognostiziert. 2012 wird das BIP-Plus dann aber auf 0,9 Prozent abgeschwächt.
Für 2013 kann Österreich laut der Prognose wieder mit 1,9 Prozent Wachstum rechnen. Für die gesamte EU sagt die Kommission für heuer 1,6 Prozent Wachstum voraus, für kommendes Jahr nur mehr 0,6 Prozent. Die Eurozone wird demnach 2013 auch nur einen schwachen BIP-Zuwachs von 1,3 Prozent verzeichnen, die gesamte EU von 1,5 Prozent. In Griechenland und Portugal wird die Wirtschaft im kommenden Jahr der Schätzung zufolge weiter schrumpfen: Für Athen wird ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um 2,8 Prozent prognostiziert, für Lissabon ein Minus von 3,0 Prozent. Deutschland kann der Prognose zufolge im kommenden Jahr mit einem BIP-Plus von 0,8 Prozent rechnen, Frankreich mit einen Zuwachs von 0,6 Prozent und Italien nur mehr mit plus 0,1 Prozent.
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Zinsabstand im Euroraum steigt

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