EU verurteilt Gewalt in Syrien
Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hat sich "schockiert" über das Massaker in der syrischen Stadt Hama gezeigt.

Foto © APA
"Dieser Angriff und die laufenden Einsätze auch in anderen syrischen Städten sind unmittelbar vor Beginn des heiligen Monats Ramadan noch inakzeptabler als ohnehin", heißt es in einer am Sonntagabend in Brüssel veröffentlichten Erklärung Ashtons. "Die syrische Armee und die Sicherheitskräfte haben die Pflicht, die Bevölkerung zu beschützen und nicht, sie wahllos zu massakrieren."
Die Verantwortlichen für das blutige Vorgehen gegen Oppositionelle in Hama müssten vor Gericht kommen, forderte Ashton. Die EU hat bereits Einreiseverbote gegen Präsident Bashar al-Assad und andere Führungsgestalten seines Regimes erlassen. Zudem wurden die Vermögen in der EU eingefroren. Die Ereignisse von Hama zeigen nach Ansicht Ashtons "die Leere der Reformversprechen der Regierung". Der einzige Weg aus der Krise sei ein nationaler Dialog zwischen Regierung und Opposition.











