Slowakische Regierungschefin: Griechenland ist faktisch pleite
Radicova: Auswirkungen auf andere Euro-Mitglieder so gering wie möglich halten - "Hausaufgaben machen für neue Hilfen"

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Griechenland ist nach Ansicht der slowakischen Ministerpräsidentin Iveta Radicova faktisch pleite. Es gehe heute darum, die Auswirkungen auf andere Mitglieder der Eurozone so gering wie möglich zu halten, sagten Radicova am Samstag in einer Diskussionsrunde des slowakischen Hörfunks. "Griechenland befindet sich de facto in der Insolvenz." Die Politikerin bekräftigte ihre Haltung, dass das südeuropäische Land seine Hausaufgaben machen müsse, um Vertrauen zurückzugewinnen und neue Hilfen zu bekommen. Die Slowakei hatte bereits das erste Kreditpaket für Griechenland im vergangenen Jahr mit einem Umfang von 110 Mrd. Euro abgelehnt.
Indes versucht die griechische Regierung, vor einer wichtigen Abstimmung über Sparmaßnahmen in der kommenden Woche zweifelnde Abgeordnete doch noch zu überzeugen. Geplant sind Budgeteinschnitte, Steuererhöhungen und der Verkauf von Staatsvermögen. Die Maßnahmen werden von großen Teilen der Bevölkerung abgelehnt.











