Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Juni 2013 22:31 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Home » Politik » EU
Dicke Luft um miese Gase Wirtschaft steht vor Herausforderungen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: EU Nächster Artikel Dicke Luft um miese Gase Wirtschaft steht vor Herausforderungen
Zuletzt aktualisiert: 08.04.2011 um 19:46 UhrKommentare

Karas pfeift auf eine halbe Million

Neuer ÖVP-Saubermann Karas gibt sich generös und verteidigt Freundschaftsdienste/Kopf gegen Lorenz.

Foto © AP

Aufrichtigkeit, Ernsthaftigkeit und Nachhaltigkeit: Für diese drei Eigenschaften wolle er als Politiker stehen, beteuert Othmar Karas. Freilich schaue es derzeit optisch nicht günstig aus. Wird er doch in die Nähe des früheren ÖVP-Lobbyisten Hubert Pirker gerückt, der Nachfolger des wegen Bestechungsverdachts gefeuerten EU-Mandatars Ernst Strasser geworden ist und deshalb seine Beratungsfirma stillgelegt hat. Pirkers Firmenschild "EU-Triconsult" prangte bis vor wenigen Tagen neben der Privatadresse von Karas in Brüssel. "Ja, Pirker durfte nach seinem Ausscheiden bei uns 2009 in Brüssel sein Firmenschild bei mir anbringen", erklärte Karas wortreich vor Journalisten in Wien. Das sei ein Freundschaftsdienst mit der Absicht gewesen, dass Pirkers Handy-Rechnungen dort deponiert, eingeworfen worden sind.

J edoch: "Er hatte kein Büro in meiner Wohnung." Es habe "keine Verbindung von Karas mit Pirkers Firma gegeben", beteuert Karas. Er habe "ein reines Gewissen", nie die Unwahrheit gesagt, sei nicht korrumpierbar und lasse sich "nicht kriminalisieren". Er sei auch nicht geldgierig, suggeriert der Niederösterreicher: So habe ihm seine Versicherung ausgerechnet, dass er seit einem Autounfall 1986 eine ihm "zustehende Unfallrente von 500.000 Euro nicht bezogen" habe. Also sei auch dies "kein schwarzer Fleck in meinem Leben", meinte Karas. Er lebe von seinem Abgeordnetengehalt, ein - bis zweisemestrigen Uni-Lehrtätigkeiten im Jahr und den Mieteinnahmen von zwei Wohnungen.

H

Man meint den Esel und schlägt den Sack - das ist nicht nur in der Politik beliebt. Also erklärt ÖVP-Klubchef Karlheinz Kopf ORF-Unterhaltungsdirektor Wolfgang Lorenz für "hochgradig rücktrittsreif" weil dieser Privat-TV so beschrieben hat: "Arenafernsehen, in dem Menschen mit faschistoiden Methoden als Opfer vorgeführt werden". Was wäre, würde Lorenz tatsächlich gehen? Generaldirektor Alexander Wrabetz wäre zudem nicht nur Info- und Technikdirektor, sondern auch Programmchef. Wrabetz wird von der SPÖ unterstützt, von Kopf bekämpft. Lorenz kann dank seines Charakters kein ÖVP-Parteisoldat sein, gilt aber als Bürgerlicher.

WOLFGANG SIMONITSCH, EVA WEISSENBERGER

KLEINE.tv

Streit um Esel am Balkon in Brüssel

In Brüssel sorgt ein Esel am Balkon für Reibereien. Die Nachbarn beschwe...Bewertet mit 5 Sternen

 

Bilderserien

G-8-Gipfel: Mächtige unter sich 

G-8-Gipfel: Mächtige unter sich

 

Griechenland in der Krise





Seitenübersicht

Zum Seitenanfang