Molterer wird Vize bei der EU-Hausbank
Der Ex-Vizekanzler wurde von seinem Nachfolger Josef Pröll für den Posten des Vizepräsidenten der Europäischen Investitionsbank (EIB) nominiert.

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Worüber seit Monaten spekuliert wurde, ist offiziell: Ex-Vizekanzler Wilhelm Molterer ist von seinem Nachfolger, ÖVP-Obmann und Finanzminister Josef Pröll, für den Posten des Vizepräsidenten der Europäischen Investitionsbank (EIB) nominiert worden. Molterer soll am 1. Juli das Amt in der in Luxemburg ansässigen EU-Hausbank übernehmen. Die Chancen stehen gut, denn Österreich ist wieder an der Reihe. Für Molterer ist es eine späte Genugtuung, war er doch für den EU-Kommissar vorgesehen, scheiterte aber am Veto von Kanzler Werner Faymann (SPÖ). Von 1999 bis 2003 stellte Österreich mit Ewald Nowotny, dem jetzigen Chef der Nationalbank, bereits einmal einen Vize. Molterer wird in Luxemburg auf eine alte Kollegin treffen: Ex-Justizministerin Maria Berger ist Richterin am EU-Gerichtshof.
Unter dem Eindruck der Guttenberg-Affäre beauftragt der Grünen-Abgeordnete Peter Pilz den als "Plagiatsjäger" bekannten Medienwissenschaftler Stefan Weber, die Doktorarbeit von EU-Kommissar Johannes Hahn nochmals unter die Lupe zu nehmen. 2007 tauchten Hinweise auf, Hahn könnte Textpassagen abgeschrieben haben.











