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Zuletzt aktualisiert: 11.05.2010 um 08:22 UhrKommentare

Hilfspaket kostet maximal 1.010 Euro pro Person

Die EU stellt für den Euro-Stabilitätspakt 500 Milliarden Euro zur Verfügung. Da es sich dabei größtenteils um Haftungen handelt, geht die Summe nur im Worst Case verloren.

500 Milliarden Euro klingt nach viel Geld - auf die EU-Bürger aufgerechnet, sind das allerdings gerade mal 1.010 Euro pro Person

Foto © Reuters500 Milliarden Euro klingt nach viel Geld - auf die EU-Bürger aufgerechnet, sind das allerdings gerade mal 1.010 Euro pro Person

Die riesige Summe von 500 Mrd. Euro, der europäische Anteil am Euro-Stabilisierungspaket von insgesamt 750 Mrd. Euro, steht derzeit nur auf dem Papier: Es handelt sich um Haftungen der Staaten bzw. um Kreditlinien, die nur wenn notwendig überhaupt abgerufen werden und nur im absoluten Worst Case gar nicht mehr zurückgezahlt werden. Im schlimmsten Fall würden - bei Verlust der gesamten Summe - rein rechnerisch auf jeden der insgesamt 495 Millionen Bürger der 27 EU-Staaten dann 1.010 Euro entfallen - vom Baby bis zum Senior.

4.350 Yachten

Auch umgerechnet in Luxusartikel bleibt die Summe hoch: 4.350 Yachten nach Bauart des Luxusschiffs "Alexander", die der reichsten griechischen Familie Latsis gehört und auf der auch schon prominente Leute wie Prinz Charles und Ex-US-Präsident George Bush senior urlaubten. Der Urlaub von EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso auf der für 150 Mio. Dollar angeschafften Luxusyacht hatte 2005 sogar zu einem Misstrauensantrag im Europaparlament geführt, der abgelehnt wurde.

Und für 500 Mrd. Euro ließen sich 3,33 Millionen Sportwägen kaufen - immerhin fast jeder 150. Europäer könnte in einen Sportwagen einsteigen und losfahren, falls das Geld in Porsche 911 Turbos angelegt werden würde. Dabei ist der Effekt durch die Wertschöpfung in Europa noch gar nicht einberechnet.


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