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Fekter: "Will nicht die Kredite der Nachbarn zahlen" Spaniens Banken verlieren Kampf gegen die Krise Voriger Artikel Aktuelle Artikel: EU Nächster Artikel Fekter: "Will nicht die Kredite der Nachbarn zahlen" Spaniens Banken verlieren Kampf gegen die Krise
Zuletzt aktualisiert: 11.03.2010 um 20:20 UhrKommentare

Österreich soll zu Griechenland-Paket mit 1 Mrd. beitragen

Berlin, Paris, EZB und deutsche Bundesbank bereiten hinter den Kulissen ein milliardenschweres Hilfspaket für die griechischen Staatsfinanzen vor

Foto © APA

Auch Österreich soll 1 Mrd. Euro "oder etwas mehr" beitragen, berichtet die Tageszeitung "Kurier" in ihrer Donnerstagausgabe. Eine diesbezügliche Zusage aus Wien liege bereits vor, technisch solle die Hilfe über die Oesterreichische Kontrollbank (OeKB) laufen, heißt es in dem aus Berlin stammenden Bericht. Das Finanzministerium war für die APA am Donnerstagabend vorerst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Nach deutschen und französischen Schätzungen benötige Griechenland bis Jahresende 55 Mrd. Euro, um sich vor der Staatspleite zu retten; Berlin sei bereit, 20 Milliarden, Frankreich könne 10 Mrd. Euro beitragen, "beide hoffen aber, dass es so viel Geld gar nicht braucht". "Notfalls" wolle man aber auch genügend Geld in die Hand nehmen, um das britische Pfund gegen Spekulanten zu verteidigen, heißt es in dem Bericht.

Schlüssel

Das Hilfspaket solle nach dem Schlüssel bestritten werden, der für die Finanzierung der EZB gelte - mit Ausnahmen für Staaten mit gefährdeter Finanzierung (Spanien, Portugal, Irland) Die ersten Stützungsmaßnahmen sollen in der Karwoche gesetzt werden. Der Plan sei mit EZB und Bundesbank abgestimmt, schreibt der "Kurier.


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DIE MASSNAHMEN

  • 50 Prozentiger Schuldenschnitt für Griechenland.
  • Erhöhung der öffentlichen Mittel von 109 Mrd. Euro auf 130 Mrd. Euro.
  • Eine Bankenrekapitalisierung von 106 Mrd. Euro. Davon fallen 2,9 Mrd. Euro an Österreich.
  • Schlagkraft des Euro-Rettungsschirms wird auf eine Billion Euro angehoben.

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