Stadler möchte nun doch nicht auf EU-Mandat verzichten
Uwe Scheuch habe sich zu früh gefreut, mit Jörg Freunschlag, dem zweitgereihten auf der BZÖ-EU-Liste, einen Vertreter in Brüssel zu haben, so der BZÖ-Abgeordnete.

Foto © APAEwald Stadler
Der BZÖ-Abgeordnete Ewald Stadler: "Ich werde keinen Verräter-Mandatar heraufschicken", erklärte Stadler bei der Pressekonferenz nach dem Bundesparteivorstand am Mittwoch.
"Wählerbetrug"
Stadler möchte jedenfalls den "Wählerbetrug" nicht unterstützen. Mit Freunschlag würde schließlich eine Marionette von ÖVP-Obmann Josef Pröll im EU-Parlament sitzen, meinte Stadler. Er werde jedenfalls keine Verzichtserklärung abgeben.
Im österreichischen Parlament werde Scheuch keinen eigenen Parlamentsklub zustande bringen. "Er braucht FPÖ-Unterstützung", so Stadler, der davon ausgeht, dass der freiheitliche Abgeordnete und Kärntner FPÖ-Chef Harald Jannach in diesen neuen Parlamentsklub wechseln soll. "Der Wähler wird noch einmal geschröpft. Der Klub wird künstlich geschaffen und unter Missbrauch der Geschäftsordnung wird in den Steuertopf gegriffen."
Stadler meinte zur Abspaltung: "Ich erlebe so was ja nicht zum ersten Mal. Diese Abspaltung ist kein zeitlicher Zufall, sondern das Ergebnis der Nebenabreden des Hypo-Deals." Der Wähler müsse wissen, dass er es bei Scheuch und Strache mit Prölls "Marionetten" zu tun habe.











