Lunacek um Schadensbegrenzung bemüht
Ulrike Lunacek, Spitzenkandidatin der Grünen für die EU-Wahl, bemüht sich angesichts des Ergebnisses um Schadensbegrenzung.

Foto © APAKein grünes Europa: Ulrike Lunacek
Die Verluste der Grünen nehme sie "mit Bedauern
zur Kenntnis", sagte sie gegenüber der APA. Man habe aber zumindest
ein Wahlziel erreicht, denn man könnte die zwei Mandate halten, gab
sich Lunacek zuversichtlich.
"Wähler zurückgewinnen".
Sie werde sich in den kommenden fünf Jahren "ganz stark bemühen, jene Wähler wieder zu gewinnen, die diesmal nicht Grün gewählt haben". Ein Grund für die Stimmenverluste ist für Lunacek, dass innenpolitische Themen im Wahlkampf im Vordergrund gestanden seien. Es sei den Grünen nicht gelungen, europäische Themen auf die Tagesordnung zu setzen.
"Alles gegeben". Ob man mit dem scheidenden EU-Abgeordneten Johannes Voggenhuber ein besseres Ergebnis einfahren hätte können, wollte Lunacek nicht beantworten. Es sei "nicht seriös, jetzt darüber zu reden, was gewesen wäre, wenn...." Sie habe im Wahlkampf jedenfalls "alles gegeben, was ich geben konnte".
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Die Grünen erleiden bei der EU-Wahl den größten Verlust auf Bundesebene seit ihrem Bestehen. Rund 3,5 Prozentpunkte Minus (auf 9,4 Prozent) weisen die Hochrechnungen für die erste Wahl mit Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek aus.











