Kein wirklicher Heim-Bonus für Spitzenkandidaten
Die Spitzenkandidaten von FPÖ und BZÖ, Andreas Mölzer und Ewald Stadler, haben in ihren Heimatgemeinden nur mäßige Resultate erreicht.

Foto © APAErnst Strasser bei der Stimmenabgabe
Gut gehalten hat sich
hingegen ÖVP-Frontmann Ernst Strasser. Allerdings verlor er leicht,
während ÖVP-Listenzweiter Othmar Karas, wie Strasser in
Niederösterreich daheim, in seiner Heimat ein - wenn auch minimales -
Plus verbuchte.
Strasser verliert "in der Heimat".
In Strassers Heimatgemeinde Grafenwörth verlor die ÖVP 1,65
Prozentpunkte, erreichte aber mit 43,65 Prozent ein gutes Resultat.
Karas holte für die Schwarzen in Ybbs an der Donau 25,55 Prozent, ein
Zuwachs von 0,61 Prozentpunkten. Zudem erreichte er laut einer
Aussendung der ÖVP 200 der 250 für die Schwarzen abgegebenen
Vorzugsstimmen.
Mölzer nicht berauschend. 1
Mölzer schnitt hat in seiner Kärntner Heimatgemeinde Treffen bei
Villach nicht gerade berauschend ab. 87 Einwohner votierten für ihn,
die FPÖ kam damit lediglich auf 8,25 Prozent und erreichte nur den
fünften Platz. Stärkste Partei in Treffen war ausgerechnet das BZÖ,
das 25,05 Prozent der Stimmen erhielt.
BZÖ-Frontmann Stadler konnte in seiner Vorarlberger Heimatgemeinde
Mäder im Bezirk Feldkirch insgesamt 10,1 Prozent der Wählerstimmen
für sich verbuchen. Die Konkurrenz von der FPÖ erlangte allerdings 13
Prozent und steigerte sich damit im Vergleich zur vergangenen EU-Wahl
noch um 3,3 Prozentpunkte. Auch Hans-Peter Martin legte in Mäder noch
einmal um 3,7 Prozentpunkte und erreichte 24,5 Prozent der Stimmen.
In seinem Wohnort Grafenegg in Niederösterreich schaffte Stadlers BZÖ
8,95 Prozent.











