Slowenien verteidigt Vignette gegenüber Brüssel
Slowenische Regierung will weiterhin keine Kurzzeit-Vignetten. Das Mautsystem sei nicht diskriminierend.

Foto © ReutersVignette: Slowenischer Regierung bleibt hart.
Slowenien verteidigt sein Maut-System in einer
offiziellen Antwort auf das Mahnschreiben der EU-Kommission als nicht
diskriminierend. "Weder das Vignetten-System, noch dessen
Auswirkungen bedeuten eine Maßnahme mit direkter oder indirekter
diskriminierender Wirkung auf der Basis der Staatsbürgerschaft",
schrieb die scheidende slowenische Regierung in ihrer Antwort, die
bis kommenden Sonntag in Brüssel einlangen muss.
Mahnschreiben.
Die EU-Kommission hatte Anfang Oktober ein Mahnschreiben an die
Regierung in Ljubljana (Laibach) geschickt, wegen der ihrer Ansicht
nach "unverhältnismäßigen" Maut-Gebühren in Slowenien. Die Jahres-
und Halbjahresvignetten würden laut Brüssel "insbesondere Ausländer
benachteiligen, die die Autobahnen in Slowenien nur gelegentlich
nutzen".
Beschwerde zurückgewiesen.
Die Regierung des scheidenden Premiers Janez Jansa hat diese
Argumentierung nun zurückgewiesen: Nicht nur ausländische Fahrer
würden die slowenischen Autobahnen nur gelegentlich nutzen, sondern
auch ein Großteil der slowenischen Bürger. "Dies bringt sie in die
gleiche Position, wie die gelegentlichen Autobahnnutzer aus anderen
EU-Ländern", argumentierte die Regierung in der am Dienstag
verabschiedeten Antwort an die EU-Kommission.
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Das slowenischen Vig-











