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    Fischler: "Hinausgehen und mit den Leuten reden" Brüssel in der Hand der Banken Voriger Artikel Aktuelle Artikel: EU Nächster Artikel Fischler: "Hinausgehen und mit den Leuten reden" Brüssel in der Hand der Banken
    Zuletzt aktualisiert: 15.07.2008 um 18:41 UhrKommentare

    Nervosität über US-Finanzkrise hilft Euro auf Rekordhoch

    Auch schlechte Konjunkturnachrichten aus Deutschland konnten den Euro auf seinem Weg zum Rekordhoch nicht bremsen.

    US-Dollar weiter auf dem Weg nach unten<br>

    Foto © aboutpixel.de/Sven SchneiderUS-Dollar weiter auf dem Weg nach unten

    Die jüngste Zuspitzung der Finanzkrise hat den Euro am Dienstag zeitweise auf einen neuen Rekordstand getrieben. In der Spitze kletterte die Gemeinschaftswährung bis auf 1,6038 US-Dollar. Damit wurde der Mitte April erreichte alte Rekord von 1,6018 Dollar leicht übertroffen. Am späten Nachmittag kostete der Euro noch 1,5980 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,5990 (Montag: 1,5847) Dollar festgesetzt. Der Dollar war 0,6254 (0,6310) Euro wert.

    Große Angst. "Die Angst ist groß, dass in den USA noch nicht alles ausgestanden ist", sagte Devisenexperte Thomas Amend vom Bankhaus HSBC Trinkaus. Dies belaste den Dollar. Der jüngste Kursschub beim Euro sei auch durch die nach wie vor hohe Unsicherheit an den Finanzmärkten ausgelöst worden. Belastet von der Finanzkrise verzeichneten die Börsen rund um den Globus erneut kräftige Verluste. Sichere Anlagen, wie Gold oder Rohstoffe waren hingegen gefragt. Ein breit angelegtes Rettungspaket von US-Regierung und Notenbank für die angeschlagenen US-Hypothekenfinanzierer konnte die Stimmung zuletzt nicht grundlegend aufhellen.

    Nicht zu bremsen. Selbst ein unerwarteter Einbruch der ZEW-Konjunkturerwartungen in Deutschland bremste den Euro-Höhenflug am Mittag kaum. "Der Blick geht wieder verstärkt in Richtung Vereinigte Staaten", betonte Amend. Dort zeichne sich nach wie vor keine nachhaltige Erholung ab. So mache die enttäuschende Entwicklung der Einzelhandelsumsätze im Juni wenig Mut für die kommenden Monate. Trotz umfangreicher Steuer-Schecks erhöhten sich die Umsätze nur leicht. Auch US-Notenbankpräsident Ben Bernanke habe kein sonderlich optimistisches Konjunkturbild gezeichnet. Vor dem Hintergrund der erhöhten Inflationsrisiken nehme die US-Notenbank derzeit eine neutrale Position ein. Rückendeckung durch höhere Leitzinsen in den USA für den Dollar sei somit vorerst nicht in Sicht, sagte Amend.

    Vergleich. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,79555 (0,79750) britische Pfund, 167,48 (169,24) japanische Yen und auf 1,6065 (1,6232) Schweizer Franken fest. Auch Gold war gefragt: Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 986,00 (968,00) Dollar gefixt. Die 1.000-Dollar-Marke rückt damit wieder in Reichweite. Der Kilobarren kostete 19.760 (19.450) Euro.


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    Als Grund für den schwachen US-Dollar nennen Börsen-
    händler die wachsende Sorge um die US-Wirt-
    schaft
    und ihren Finanz-
    markt-Sektor
    . Wegen der schwächelnden US-Wirtschaft flüchten viele Anleger in den Euro.

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