Slowakei will 2009 Mitglied der Eurozone werden
Die Slowakei stellte einen Antrag an die EU-Kommission und die Europäische Zentral Bank. Am 7. Mai sollen Fortschrittsberichte der EU-Kommission zu allen Ländern, die noch nicht der Euro-Zone angehören, vorliegen.

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Die Slowakei will im kommen Jahr als 16. EU-Land die
gemeinsame Währung einführen. Finanzminister Ján Pociatek und
Notenbankchef Ivan Sramko hätten diesen Wunsch in Briefen einem Brief
an die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank (EZB) kundgetan,
teilten EU-Währungskommissar Joaquín Almunia und EZB-Präsident
Jean-Claude Trichet zum Abschluss des Finanzministertreffens im
slowenischen Brdo am Samstag mit.
Eurozone.
Die EU-Kommission wird am 7. Mai die Fortschrittsberichte zu allen
Ländern vorlegen, die noch nicht Mitglieder der Eurozone sind. In
diesen werden die endgültigen Daten für die Inflation im März und die
Defizit- bzw. Staatsverschuldungszahlen für 2007 einfließen, die in
den nächsten zwei Wochen kommen. Laut Almunia sind diese Ergebnisse
besonders wichtig, um zu beurteilen, ob die Slowakei die
Maastricht-Kriterien erfüllt, insbesondere ob das noch laufende
Defizitverfahren beendet werden kann. Ende April werde dann noch die
Frühjahrsprognose vorgelegt, die vor allem in die Beurteilung der
längerfristigen Entwicklung einfließt.
Hohe Wahrscheinlichkeit.
Sollten EU-Kommission und EZB zu einer positiven Beurteilung kommen
- was in EU-Kreisen als wahrscheinlich gilt -, werden die
Finanzminister im Juni ihre Empfehlung für eine Aufnahme der Slowakei
in die Eurozone mit Jänner 2009 abgeben und die EU-Staats- und
Regierungschefs beim EU-Gipfel im Juni grünes Licht.
Features
Fakten
Der Euro ist die gemeinsame offizielle Währung in 21 europäischen Staaten. 15 dieser Staaten gehören der EU an.
Die Europäische Zentralbank (EZB) ist die gemeinsame Währungsbehörde der Mitgliedstaaten der Europäischen Währungsunion.











