Neue Vorwürfe gegen Immobilienmakler Plech
Michael Ramprecht, ein früherer Mitarbeiter von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, legt nach: Buwog-Aufsichtsrat Karl Plech habe den Großteil der Provision, die der Lobbyist Walter Meischberger kassiert habe, erhalten.

Foto © APA
Michael Ramprecht, ein früherer Mitarbeiter von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, der seinen ehemaligen Chef schwer belastet hatte, legt nach: Der von Grasser im Buwog-Aufsichtsrat installierte Wiener Immobilienmakler Ernst Karl Plech habe den Großteil der Provision, die der Lobbyist Walter Meischberger kassiert habe, erhalten, wird Ramprecht in der Zeitung "Österreich" (Mittwochausgabe) zitiert. Von Immobilienmakler Plech war auf APA-Anfrage bisher keine Stellungnahme zu den Vorwürfen zu erhalten.
Meischberger erhielt 7,7 Mio. Eurp Provision
"Bei ihm ist alles zusammengelaufen. Der Großteil der Provision, die Meischberger kassiert hat, ist an Plech gegangen", so Ramprecht in der Zeitung. Meischberger hatte als Lobbyist rund 7,7 Mio. Euro Provision von der bei der Buwog-Privatisierung siegreichen Immofinanz erhalten. Später hatte er Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung erhoben. Ramprecht wiederholte auch seine bereits früher erhobenen Vorwürfe, dass ihm Plech "Schweigegeld" geboten habe.
Bei Plech, gegen den in der Causa neben anderen ermittelt wird, fand gestern eine Hausdurchsuchung statt. Bei Ex-Finanzminister Grasser fand keine Hausdurchsuchung statt: "Bei mir war niemand. Ich bin in dieser Causa ganz entspannt", kommentierte Grasser die Razzien gegenüber "Österreich". Für alle genannten Personen gilt die Unschuldsvermutung.












