Bush hält letzte Pressekonferenz
Abschied eines Ungeliebten: "Es gibt einen Feind dort draußen"

Foto © ReutersGeorge Bush: Abschied eines Ungeliebten
US-Präsident George W. Bush hat bei seiner
letzten Pressekonferenz als Staatsoberhaupt die weiterhin bestehende
Gefahr des Terrorismus betont. "Es gibt einen Feind dort draußen, ...
der Amerika erneut angreifen will", sagte er am Montag vor
Journalisten in Washington. Dies sei auch eine der größten
Herausforderungen für seinen Nachfolger Barack Obama, der nächste
Woche sein Amt antritt.
Fehler eingestanden.
Zugleich räumte Bush Fehler während seiner achtjährigen Amtszeit
sein. So sei es nicht klug gewesen, nach dem Einmarsch im Irak im
Frühjahr 2003 zu schnell das Ende der Hauptkampfhandlungen
angekündigt zu haben. "Das war ein Fehler." Grundsätzlich verteidigte
er aber seine Irak-Politik. Die Geschichte werde das Urteil fällen.
Zugleich wandte sich Bush direkt an die Journalisten und meinte:
"Manchmal haben Sie mich unterschätzt."





