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Zuletzt aktualisiert: 30.05.2010 um 19:09 UhrKommentare

Burgenland-Wahl: FP-Kurzmann und VP-Schützenhöfer erfreut

Erfreut zeigten sich die steirischen Obmänner von ÖVP und FPÖ über den voraussichtlichen Wahlausgang im Burgenland.

Schützenhöfer (ÖVP) zeigt sich erfreut

Foto © KanizajSchützenhöfer (ÖVP) zeigt sich erfreut

FP-Chef Gerhard Kurzmann war wie schon nach der Landtagswahl in Vorarlberg über die Stimmenverdoppelung bei den burgenländischen Freiheitlichen froh und sah den Aufwärtstrend in allen Bundesländern bestätigt: "Der freiheitliche Erfolgsweg setzt sich fort und bringt gute Vorzeichen für die Wahlen in der Steiermark." Die Burgenländer hätten der freiheitlichen Position in Sachen Eberau offenbar mehr vertraut als den Standpunkten von LH Hans Niessl (S).

VP-Obmann Hermann Schützenhöfer deutete den Wahlausgang im Burgenland als "durchaus achtbares Ergebnis". Niessl habe sich in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Faymann "auf die Populismus-Schiene verlegt" und das sei daneben gegangen. Das deutete er als ein positives Ergebnis und als Zeichen, dass "regieren nicht ersetzt werden kann". Franz Steindl sei zu gratulieren, denn er habe sich besser geschlagen als Niessl.

Für die Steiermark sei laut Schützenhöfer trotzdem noch alles offen, denn auch in der Grünen Mark gilt die Volkspartei als Herausforderer. Den Blick in Richtung Wahlsieg ließ der steirische ÖVP-Chef jedenfalls nicht aus den Augen: "Die Steiermark ist die Steiermark und das Burgenland das Burgenland." Die Wahl im Nachbarbundesland habe keine Auswirkungen auf die Steiermark, denn jede Wahl habe ihre eigenen Gesetze, so Schützenhöfer zur APA.

Zurückhaltung bei der SPÖ

Zurückhaltend hat am Sonntag der steirische Landeshauptmann Franz Voves (S) das Ergebnis der Burgenland-Wahl kommentiert. Er sowie Landesgeschäftsführer Toni Vukan zeigten sich erfreut darüber, dass jeder zweite Burgenländer Hans Niessl gewählt habe. Voves gratulierte dem burgenländischen Landeshauptmann und seinem Team, hoffte aber noch, dass sich die absolute Mehrheit doch noch ausgehe.

Für die ÖVP sei der Traum geplatzt, so Vukan. Die Volkspartei habe im Burgenland das historisch schlechteste Ergebnis eingefahren. VP-Landesgeschäftsführer Rinner, der die Schwarzen als stabil einstufte, habe offenbar Schwierigkeiten mit der Realität und sei gut beraten, die rosarote Brille für die Landtagswahl in der Steiermark abzulegen, meinte Vukan weiter. "So wie der Traum nicht in Erfüllung geht, in Burgenland den Landeshauptmann zu stellen, wird dieser ÖVP-Traum auch in der Steiermark nicht wahr", zeigte sich der SP-Landesgeschäftsführer überzeugt.


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