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    Zuletzt aktualisiert: 26.04.2010 um 11:56 UhrKommentare

    Gehring liebäugelt mit Wien-Antritt

    Beflügelt durch das Ergebnis von 5,4 Prozent bei der Bundespräsidentschaftswahl schmiedet Christen-Kandidat Rudolf Gehring bereits neue Pläne. Die Wiener Landtagswahl ist bei den Christen ein Thema.

    Rudolf Gehring

    Foto © APARudolf Gehring

    Die CPÖ werde in den kommenden Wochen über das Antreten bei den in diesem Jahr anstehenden Landtagswahlen entscheiden, hieß es am Montag in einer Pressekonferenz. Bei der geschlagenen Präsidentschaftswahl ortet Gehring "balkanhafte Zustände" und hofft auf die OSZE-Wahlbeobachter.

    Gehring stimmt sein Ergebnis zuversichtlich: "Wir werden der politischen Landschaft voll mit meiner Person erhalten bleiben." So hätte die CPÖ, betrachtet man die einzelnen Ergebnisse in den Bundesländern, den Einzug in fast alle Landtage geschafft. Ein Antreten in Wien steht laut dem Christen-Chef "natürlich im Raum". Inhaltlich werde man weiter auf der Linie des Präsidentschaftswahlkampfes bauen. Das überragende Abschneiden in Vorarlberg begründet Gehring mit der dortigen Haltung zur Abtreibung.

    Kritik am System

    Kritik am System gibt es nach der Präsidentschaftswahl für Gehring genug. Er spricht von "schikanösen Zuständen", etwa beim Sammeln von Unterstützungserklärungen in der Bundeshauptstadt. Aber auch die hohe Anzahl von Daheimgebliebenen stimmt den Christen-Chef nachdenklich. Schuld an der Politikverdrossenheit seien die Politiker selbst. Diskussionen über eine Verlängerung der Amtszeit des Bundespräsidenten sind für Gehring hingegen entbehrlich und würden nur von den wirklichen Problemen ablenken.

    Auch in die Hofburg drängt der Christen-Chef weiterhin, wenn auch nur als Gegenüber des "Minderheitspräsidenten" Heinz Fischer. "Ich ersuche den Herrn Bundespräsidenten, dass er die Türe öffnet", so Gehring, "denn ich glaube, dass ich ein ganz guter Gesprächspartner sein kann". Reden will er etwa über die Einhaltung des Budget-Fahrplans, eine Staats- und Verwaltungsreform sowie die "sozial Schwachen".

    Transparent zeigen sich die Christen, was die Finanzierung ihres Wahlkampfes betrifft. Gernot Steier vom Unterstützungskomitee präsentierte eine Liste mit den eingegangene Kleinspenden, die rund 100.000 Euro ausmachen. Den Rest der insgesamt ausgegebenen 140.000 Euro will man durch künftige Spenden ausgleichen. Denn auch laut dem geschäftsführenden CPÖ-Obmann, Thomas Weiskopf, werde man weiterhin politisch mitreden: "Unsere Bewegung wird weitergehen, unsere Bewegung wird fruchten, wir werden Sauerteig sein für unsere Gesellschaft."


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