Im O-Ton: Steirische Politiker zur Bundespräsidentenwahl
Der steirische LH Franz Voves gratuliert Heinz Fischer und kritisiert zugleich die ÖVP. Der steirische ÖVP-Landesobmann Schützenhöfer sieht die Schuld an der geringen Wahlbeteiligung nicht bei der ÖVP. Der freiheitliche Landesobmann Gerhard Kurzmann glaubt, dass die FPÖ ihr Potenzial nicht annähernd hat ausschöpfen können.

Foto © APAVoves und Schütznhöfer
Der steirische LH Franz Voves (S) hat Heinz Fischer zum Wahlsieg gratulierte und zugleich aber auch kritisiert, dass die ÖVP mit "ihren Empfehlungen zu Weißwählen oder gar nicht wählen" die geringe Wahlbeteiligung mit zu verantworten habe.
Der steirische ÖVP-Landesobmann und LHStv. Hermann Schützenhöfer gratulierte am Sonntag Bundespräsident Heinz Fischer zur Wiederwahl: "Ich wünsche ihm für seine zweite Amtszeit alles erdenklich Gute." Das sei der erfreuliche Teil, die niedrige Wahlbeteiligung sei der unerfreuliche. Auf die Frage, ob ÖVP-Politiker mit dem Aufruf zum Weißwählen nicht dazu beigetragen hätten, meinte Schützenhöfer: "Ich sehe das anders. Ich habe immer dazu aufgerufen, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen."
Der freiheitliche Landesobmann Gerhard Kurzmann sieht ein gutes Ergebnis für Barbara Rosenkranz, obwohl sie nicht ganz über jenes des früheren FPÖ-Kandidaten Willfried Gredler habe springen können. Für Kurzmann habe die FPÖ im Westen Österreichs ihr Potenzial nicht annähernd ausschöpfen können, da "einige der Freunde dort der Ansicht gewesen sind, das Amt des Präsidenten ist überflüssig". Er fürchte, die geringe Wahlbeteiligung sei ein allgemeiner Trend, das heiße für die Parteien bessere Politik für Österreich zu machen. Zuletzt habe die FPÖ jedenfalls bei Wahlen eine gute Serie gehabt: "Wäre das Ergebnis für Rosenkranz jenes der Landtagswahl im September, hätte ich allen Grund zu jubeln", so Kurzmann.
Features
Foto

Der freiheitliche Landesobmann Gerhard Kurzmann Foto © APA














