Wähler im Westen blieben zu Hause
Die Bundespräsidentenwahl vom Sonntag weist laut Hochrechnung der ARGE Wahlen regional sehr unterschiedliche Ergebnisse auf. Vor allem im Westen Österreichs sind die Wähler ausgeblieben.

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Sowohl in Vorarlberg als auch in Tirol liegt die Wahlbeteiligung nur knapp über einem Drittel der Wahlberechtigten. Damit sind hier deutlich mehr Personen den Urnen ferngeblieben als im Bundesschnitt, wo die Wahlbeteiligung mit knapp unter 50 Prozent allerdings auch deutlich abgestürzt ist (2004: 71,60 Prozent).
Klarer Sieger der Wahl ist Amtsinhaber Heinz Fischer. Der Präsident kommt auch in der aktualisierten Hochrechnung der ARGE Wahlen von 14.45 Uhr auf 78 Prozent, FPÖ-Kandidatin Barbara Rosenkranz erreicht demnach 16 Prozent der Stimmen. Rudolf Gehring (CPÖ) kommt auf etwa 6 Prozent der Stimmen. Die Zahl der ungültigen Stimmen ist mit hochgerechneten 7 Prozent der abgegebenen Stimmen relativ niedrig geblieben - die Zahl der "Weißwähler" ist also deutlich niedriger als von manchen Beobachtern erwartet. Der Hochrechnung liegt ein Auszählungsstand von knapp einem Viertel zugrunde.














