Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 15. September 2014 04:06 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Knapp 79 Prozent: Heinz Fischer bleibt Präsident Burgstaller: "Österreicher schätzen die Arbeit von Fischer" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Bundespräsidentenwahl Nächster Artikel Knapp 79 Prozent: Heinz Fischer bleibt Präsident Burgstaller: "Österreicher schätzen die Arbeit von Fischer"
    Zuletzt aktualisiert: 07.04.2010 um 23:01 Uhr

    "Rosenkranz zu Verbotsgesetz nicht präzise"

    FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache hat zugegeben, dass der Wirbel rund um Aussagen von Barbara Rosenkranz zum Verbotsgesetz auch aufgrund eigener Fehler ausgelöst worden sei.

    Foto © APA

    So sei die freiheitliche Präsidentschaftskandidatin in ihren Aussagen "nicht sehr präzise" gewesen, sagte Strache Mittwochabend bei einer Presselounge der Vereinigung der ParlamentsredakteurInnen. Die FPÖ selbst stelle das Verbotsgesetz zwar nicht infrage, will aber über die Strafrahmen "nachdenken".

    Rosenkranz hätte ihre Ansichten zum Verbotsgesetz klarer formulieren müssen, ist Straches Ansicht. Der FPÖ-Chef bleibt aber dabei: Der Präsidentschaftskandidatin seien Dinge unterstellt worden, "die sie so nicht gesagt hat". Ein Überdenken des Strafrahmens bei Vergehen gegen das NS-Verbotsgesetz sei trotzdem fällig. Etwa im Fall jener Jugendlichen, die eine Gedenkfeier im ehemaligen Konzentrationslager Ebensee in Oberösterreich gestört hatten. Mit den "jungen Buben" gehöre schlicht geredet.

    Zwangsoptimismus

    Ein Ergebnis von 35 Prozent für Rosenkranz bei der Wahl am 25. April schließt der FPÖ-Obmann nach wie vor nicht aus: "Ich halte alles für möglich in einer Demokratie." Dass die niederösterreichische FP-Chefin die falsche Kandidatin sei, findet er nicht, "eine Entscheidung des Parteivorstandes ist die richtige Entscheidung". Als Alternativen seien auch er, Strache, Ex-Vizekanzler Norbert Steger und der ehemalige Dritte Nationalratspräsident Siegfried Dillersberger zur Diskussion gestanden.

    Straches Ziel für die Wien-Wahl ist nach wie vor, die absolute Mehrheit der SPÖ zu brechen und neue Mehrheiten möglich zu machen. Mit wem er zusammenarbeiten würde, lässt er offen: "Wenn die SPÖ mich in Wien zum Bürgermeister macht, ist sie mir als Partner recht. Und wenn die ÖVP mich zum Bürgermeister macht, ebenso." Einen anderen Job als Stadtchef - etwa Vizebürgermeister - würde der FPÖ-Obmann nicht annehmen. "Nein, dafür stehe ich nicht zur Verfügung, dafür gibt es auch andere freiheitliche Persönlichkeiten."

    Rosenkranz als Ministerin?

    Auch für weitere höhere Aufgaben wie Ministerposten hält Strache einige FPÖ-Mitarbeiter für tauglich: Neben ihm selbst selbst seien dies etwa der Vorarlberger Parteichef Dieter Egger, die Abgeordneten Peter Fichtenbauer und Harald Stefan, sowie Mitglieder des neuen "Kooperationspartners" in Kärnten, der FPK. Auch auf ein Zusammenrücken mit dem politischen Mitbewerber hofft der FPÖ-Chef weiterhin. So sei diesbezüglich um ein Gespräch mit Bundeskanzler Werner Faymann (S) angefragt worden, um die "Ausgrenzung" der Freiheitlichen zu beenden.

    Ein Spannungsverhältnis zu den Medien ortet Strache bei sich nicht. Konflikte, wie jenen rund um die "Am Schauplatz"-Reportage des ORF - dem der FPÖ-Obmann vorwirft, rechtsradikale Statisten zu einer Wahlkundgebung eingeschleust zu haben - seien "Einzelfälle". Allerdings würde durch unseriöse Berichterstattung Stimmung gegen die FPÖ erzeugt. Erst am Sonntag sei er, Strache, in einem Lokal mit einem Messer bedroht worden, weswegen die Polizei nun ermittle. Auch Morddrohungen würden einlangen. Strache: "Es ist nicht schön, Zielscheibe zu sein. Zur Zeit bin ich sie."


    Mehr Bundespräsidentenwahl

    Mehr aus dem Web

      So hat Österreich gewählt

       


      Top und Flop

       

      KLEINE.tv

      Wahl: "12 Jahre sind ein langer Zeitraum"

      Heinz Fischer ist alter und neuer Bundespräsident. Insgesamt soll er das...Bewertet mit 4 Sternen

       

      Die Kandidaten

      Steckbriefe von Heinz Fischer, Barbara Rosenkranz und Rudolf Gehring

      APA/Reuters/APA

      Hätten Sie es gewusst?

      Bemerkenswertes zum Amt des Bundespräsidenten im Land.

      Wissenswertes zum Präsidentenamt | Foto: APA
       

      Die besten Sager

      Im Wahlkampffieber: Was Fischer, Gehring, Rosenkranz von sich gaben.

      Zitate der Präsidentschaftskandidaten | Foto: APA
       

      Fotoserien

      Wahlpartys: Stürmischer Empfang für Fischer 

      Wahlpartys: Stürmischer Empfang für Fischer

       


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!