Haupt wirbt für Rosenkranz als Bundespräsidentin
Der ehemalige blaue Vizekanzler Herbert Haupt und der freiheitliche Historiker Lothar Höbelt führen das "unabhängige Personenkomitee" für die Hofburg-Kandidatin Barbara Rosenkranz an.

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Nach Bundespräsident Fischer hat nun auch die freiheitliche Kandidatin für das höchste Amt im Staat, Barbara Rosenkranz, ein "unabhängiges Personenkomitee". Der prominenteste Vertreter des Komitees ist der ehemalige Vizekanzler unter Schwarz-Blau, Herbert Haupt. Kritik übte das Komitee vor allem an den Medien, die eine Kampagne gegen Rosenkranz gestartet hätten.
Auch der FP-nahe Historiker Höbelt ortete Manipulationen seitens der Medien. So seien etwa Rosenkranz' Aussagen zum Verbotsgesetz aus dem Jahr 2006 zusammengeschnitten und so dargestellt worden, als wären sie aktuell. Weiters habe Rosenkranz in der "ZiB 2" gesagt, dass sie nicht die Aufhebung des Verbotsgesetzes fordere und trotzdem habe es Medienberichte gegeben, dass sie dies wolle. Dies sei eine "Gefahr" für die bürgerliche Seite, und gegen solche Manipulationen müsse man sich wehren, betonte Höbelt. Die "Kampagne" gegen Rosenkranz gehe nicht von der SPÖ aus, sondern "ähnlich wie es bei Waldheim war" von der "linken Mehrheit" unter den Journalisten, was zugunsten der SPÖ passiere.
Die "gesamtpolitische Lage" und der "Medienrummel" der vergangenen Wochen haben auch Haupt dazu gebracht, sich für Rosenkranz einzusetzen, wie er erklärte. Rosenkranz sei eine Patriotin mit einer "klaren Haltung", Fischer hingegen schweige zu vielen Themen wie der "desolaten Lage" des Bundesheers oder seiner Haltung zu Nordkorea. Weiters sei es ein "Skandal", dass Fischer eine TV-Diskussion mit den anderen Präsidentschaftskandidaten verweigere, kritisierte Haupt.
Im Personenkomitee für die freiheitliche Bewerberin sind einige frühere FPÖ-Prominente vertreten, etwa Ex-Finanzstaatssekretär Holger Bauer, der ehemalige Justizminister Harald Ofner, der frühere FPÖ-Bundesparteiobmann Alexander Götz, Ex-Staatssekretär Reinhart Waneck oder die früheren Dritten Nationalratspräsidenten Siegfried Dillersberger und Gerulf Stix.
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