6,4 Millionen Österreicher sind wahlberechtigt
Exakt 6,354.551 Österreicher ab 16 Jahren werden bei der Bundespräsidentenwahl am 25. April wahlberechtigt sein. Die meisten Wahlberechtigten hat das Bundesland Niederösterreich, die wenigsten das Burgenland.

Foto © APADer amtierende Bundespräsident Heinz Fischer
Das sind um 0,34 Prozent mehr als bei der Nationalratswahl 2008, wo ebenfalls schon das auf 16 Jahre abgesenkte Wahlalter galt. In Kärnten und Wien ging die Zahl der Wahlberechtigten gegenüber 2008 sogar etwas zurück. Im Vergleich mit der Bundespräsidentenwahl 2004 ist sie aber überall angestiegen - in Summe um 5,37 Prozent. Denn damals durfte man erst ab 18 teilnehmen.
Die am Freitag vom Innenministerium veröffentlichten Wahlberechtigtenzahlen sind allerdings erst vorläufige. Sie werden sich noch ändern - weil jetzt nämlich das Verfahren zur Richtigstellung der Wählerverzeichnisse anläuft. Nach der Auflegung der Wählerverzeichnisse bzw. "Hauskundmachung" in den größeren Gemeinden, den Einsprüchen und Berufungen gegen falsche Eintragungen und den Entscheidungen darüber werden die endgültigen Zahlen am 19. April feststehen.
Bundesländer im Vergleich
Unter den Bundesländern ist nach wie vor Niederösterreich (mit 1,266.761 Wahlberechtigten) das stimmenstärkste Land, gefolgt von Wien (1,156.961) und Oberösterreich (1,092.700). Schon recht knapp an der Millionengrenze liegt die Steiermark mit 973.014. Die wenigsten Wahlberechtigten weist das Burgenland mit 231.249 aus.
Zwei Länder haben im Vergleich mit der Nationalratswahl 2008 Stimmberechtigte verloren: Wien 1.161 bzw. 0,10 Prozent und Kärnten 998 bzw. 0,22 Prozent. In Wien ist dies ausschließlich auf einen Rückgang weiblicher Wahlberechtigter zurückzuführen, in Kärnten gibt es auch einige männliche Wahlberechtigte weniger. Den stärksten prozentuellen Zuwachs gegenüber 2008 weist Vorarlberg (plus 0,86 Prozent) auf.
In allen Bundesländern zurückgegangen ist wieder die Zahl der wahlberechtigten Auslandsösterreicher - in Summe sind sie mit 47.342 um 2.079 weniger als bei der NR-Wahl 2008.














