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Knapp 79 Prozent: Heinz Fischer bleibt Präsident Burgstaller: "Österreicher schätzen die Arbeit von Fischer" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Bundespräsidentenwahl Nächster Artikel Knapp 79 Prozent: Heinz Fischer bleibt Präsident Burgstaller: "Österreicher schätzen die Arbeit von Fischer"
Zuletzt aktualisiert: 19.03.2010 um 08:11 Uhr

Grüne überlegen Wahl-Empfehlung für Fischer

Die Bundessprecherin der Grünen wird bei der Bundespräsidentenwahl ihre Stimme Heinz Fischer geben. Barbara Rosenkranz bezeichnet Glawischnig als "Schande für Österreich".

Die Grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig

Foto © APADie Grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig

Die Grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig wird am 25. April Heinz Fischer wählen. Die FPÖ-Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz sei "für Österreich eine Schande", sagte sie am Donnerstag in der "ZiB 2". Sie empfehle der Freiheitlichen, auf die Kandidatur zu verzichten. Der Bundespräsident habe seine Sache "ganz ordentlich gemacht". Eine Wahlempfehlung für ihn könnte man sich "durchaus überlegen".

Pröll hat "gelogen, dass sich die Balken biegen"

Kritik übte Glawischnig an den Steuerplänen der Regierung. Energiesteuern eignen sich aus ihrer Sicht nicht, um Budgetlöcher zu stopfen, sinnvoller wären Maßnahmen im Vermögenssteuerbereich. Dem Finanzminister Josef Pröll (V) warf Glawischnig vor, er habe monatelang "gelogen, dass sich die Balken biegen".

Im "Kurier"-Interview (Freitag-Ausgabe) nahm Glawischnig die Sozialdemokraten ins Visier: Die SPÖ "verhaidert in Form des Herrn Niessl", meinte sie unter scharfer Kritik an den "beschämenden Äußerungen" des burgenländischen Landeshauptmannes über die Transparenz-Datenbank (das er als Mittel gegen Sozialmissbrauch sieht) und rund um das Asyl-Erstaufnahmezentrum. Auch der steirische Landeshauptmann Franz Voves (V) übernehme mit der Verkleinerung der Landtage "eine alte Haider-Idee".


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