Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Juni 2013 08:22 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Knapp 79 Prozent: Heinz Fischer bleibt Präsident Burgstaller: "Österreicher schätzen die Arbeit von Fischer" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Bundespräsidentenwahl Nächster Artikel Knapp 79 Prozent: Heinz Fischer bleibt Präsident Burgstaller: "Österreicher schätzen die Arbeit von Fischer"
Zuletzt aktualisiert: 05.03.2010 um 20:01 Uhr

Rosenkranz für Schönborn "nicht wählbar"

Ungewohnt klar und deutlich hat Kardinal Christoph Schönborn am Freitag zur Causa Rosenkranz Stellung genommen. FPÖ-Chef Strache hingegen verteidigte die Politikerin am Freitag: Man unterstelle ihr nur Böses.

Kardinal Christoph Schönborn

Foto © APAKardinal Christoph Schönborn

Kardinal Christoph Schönborn hat sich am Freitag deutlich von der FP-Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz distanziert, die das Verbotsgesetz infrage gestellte hatte. "Wenn sich jemand für ein hohes Amt in diesem Land bewirbt und in der Frage des NS-Verbotsgesetzes oder in der Frage der Shoah einen Spielraum offen lässt, dann ist so jemand für mich persönlich nicht wählbar", sagte Schönborn bei einer Pressekonferenz nach der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz. Schönborn betonte zwar, dass es sich um eine ganz persönliche Stellungnahme handelte, zeigte sich aber zugleich überzeugt, dass alle österreichischen Bischöfe mit ihm übereinstimmen würden.

Strache stellt sich vor Rosenkranz

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat Rosenkranz hingegen am Freitag in Schutz genommen. "Niemand" rede in der FPÖ von der "Forderung nach einer Abschaffung des Verbotsgesetzes", es gebe auch keine parlamentarischen Initiativen, das Gesetz zu ändern, betonte Strache bei einer Pressekonferenz. Man müsse aber zwischen jenen unterscheiden, die aus "Dummheit" oder "jugendlichem Übermut" eine "blöde Meinung" äußern und jenen, die die Demokratie angreifen.

"An den Haaren herbeigezogen"

Rosenkranz werde "Böses unterstellt", kritisierte Strache. Er müsse deshalb klarstellen, dass "sowohl ich als auch die gesamte Freiheitliche Partei Österreichs den Nationalsozialismus sowie alle anderen totalitären Gesinnungen und Regime zutiefst verurteilen und es hier nicht im mindesten irgendeine Relativierung gibt und auch nicht geben darf, nichts in der Frage gutgeheißen wird und es das auch nicht geben kann in der Freiheitlichen Partei". Wenn die Medien und etwa auch Bundespräsident Heinz Fischer nun so tun würden, als wäre das anders, sei das "absurd" und "an den Haaren herbeigezogen".


Foto

Foto © APA

Bild vergrößernChristian Strache und Barbara RosenkranzFoto © APA

So hat Österreich gewählt

 


Top und Flop

 

KLEINE.tv

Wahl: "12 Jahre sind ein langer Zeitraum"

Heinz Fischer ist alter und neuer Bundespräsident. Insgesamt soll er das...Bewertet mit 4 Sternen

 

Die Kandidaten

Steckbriefe von Heinz Fischer, Barbara Rosenkranz und Rudolf Gehring

APA/Reuters/APA

Hätten Sie es gewusst?

Bemerkenswertes zum Amt des Bundespräsidenten im Land.

Wissenswertes zum Präsidentenamt | Foto: APA
 

Die besten Sager

Im Wahlkampffieber: Was Fischer, Gehring, Rosenkranz von sich gaben.

Zitate der Präsidentschaftskandidaten | Foto: APA
 

Fotoserien

Wahlpartys: Stürmischer Empfang für Fischer 

Wahlpartys: Stürmischer Empfang für Fischer

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang