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    Zuletzt aktualisiert: 05.03.2010 um 20:01 Uhr

    Rosenkranz für Schönborn "nicht wählbar"

    Ungewohnt klar und deutlich hat Kardinal Christoph Schönborn am Freitag zur Causa Rosenkranz Stellung genommen. FPÖ-Chef Strache hingegen verteidigte die Politikerin am Freitag: Man unterstelle ihr nur Böses.

    Kardinal Christoph Schönborn

    Foto © APAKardinal Christoph Schönborn

    Kardinal Christoph Schönborn hat sich am Freitag deutlich von der FP-Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz distanziert, die das Verbotsgesetz infrage gestellte hatte. "Wenn sich jemand für ein hohes Amt in diesem Land bewirbt und in der Frage des NS-Verbotsgesetzes oder in der Frage der Shoah einen Spielraum offen lässt, dann ist so jemand für mich persönlich nicht wählbar", sagte Schönborn bei einer Pressekonferenz nach der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz. Schönborn betonte zwar, dass es sich um eine ganz persönliche Stellungnahme handelte, zeigte sich aber zugleich überzeugt, dass alle österreichischen Bischöfe mit ihm übereinstimmen würden.

    Strache stellt sich vor Rosenkranz

    FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat Rosenkranz hingegen am Freitag in Schutz genommen. "Niemand" rede in der FPÖ von der "Forderung nach einer Abschaffung des Verbotsgesetzes", es gebe auch keine parlamentarischen Initiativen, das Gesetz zu ändern, betonte Strache bei einer Pressekonferenz. Man müsse aber zwischen jenen unterscheiden, die aus "Dummheit" oder "jugendlichem Übermut" eine "blöde Meinung" äußern und jenen, die die Demokratie angreifen.

    "An den Haaren herbeigezogen"

    Rosenkranz werde "Böses unterstellt", kritisierte Strache. Er müsse deshalb klarstellen, dass "sowohl ich als auch die gesamte Freiheitliche Partei Österreichs den Nationalsozialismus sowie alle anderen totalitären Gesinnungen und Regime zutiefst verurteilen und es hier nicht im mindesten irgendeine Relativierung gibt und auch nicht geben darf, nichts in der Frage gutgeheißen wird und es das auch nicht geben kann in der Freiheitlichen Partei". Wenn die Medien und etwa auch Bundespräsident Heinz Fischer nun so tun würden, als wäre das anders, sei das "absurd" und "an den Haaren herbeigezogen".


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    Foto © APA

    Bild vergrößernChristian Strache und Barbara RosenkranzFoto © APA

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