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  • 28. Juli 2014 20:34 Uhr | Als Startseite
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    Zuletzt aktualisiert: 02.12.2012 um 21:45 UhrKommentare

    Die Kärntner stimmen für Wehrpflicht

    Die Volksbefragung am 20. Jänner 2013 wird in Kärnten ein klares Votum für Beibehaltung der Wehrpflicht bringen, zeigt die Hajek-Umfrage im Auftrag der Kleinen Zeitung.

    Foto © Kleine Zeitung

    Der Abstand ist schon so groß, dass ein Meinungsschwenk der Kärntner für den Meinungsforscher nicht mehr möglich erscheint. Die Rede ist von der Haltung der Kärntner zur Bundesheer-Frage. Die für 20. Jänner 2013 angesetzte Volksbefragung über die Zukunft des Heeres wird nach derzeitiger Stimmungslage ein klares Votum für die Beibehaltung der Wehrpflicht bringen. Bei einer vom Wiener Markt- und Meinungsforschungsinstitut Peter Hajek im Auftrag der Kleinen Zeitung durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent für die Beibehaltung der Wehrpflicht aus. Nur 23 Prozent votieren für ein Berufsheer. 12 Prozent machen keine Angabe: Entweder sind sie noch unentschieden oder sie werden eher nicht an der Volksbefragung teilnehmen.

    Junge Befürworter

    Die Bereitschaft, an der Volksbefragung teilzunehmen, scheint sehr hoch zu sein. Nur sechs Prozent der Befragten geben explizit an, nicht teilnehmen zu wollen. Auch das ist Ausdruck der starken Verbundenheit der Kärntner zum Bundesheer. Peter Hajek sieht diese Verbundenheit einerseits "historisch im Abwehrkampf" begründet. Andererseits seien der Zivildienst und die Katastropheneinsätze des Heeres gewichtige Argumente für die Kärntner. "Außerdem tendieren die Menschen meistens zu dem, was sie kennen", weiß Hajek. Und von dem Berufsheer, wie es Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) einführen will, wisse man noch zu wenig.

    Die Befürwortung der Wehrpflicht zieht sich durch alle Bevölkerungsgruppen. Für Hajek überraschend hoch ist die Zustimmung von Männern und den Unter-30-Jährigen. Schlechte Nachricht für den SPÖ-Verteidigungsminister: Auch SPÖ- und sogar Grün-Wähler präferieren laut Umfrage eher die Wehrpflicht. Um die Stimmung in Kärnten noch zu drehen, müsste nach Ansicht Hajeks etwas ganz Außergewöhnliches in der Diskussion und den erst anlaufenden Kampagnen auftauchen.

    Die Hajek-Umfrage erfolgte zwischen 8. und 23. November. Befragt wurden 800 wahlberechtigte Kärntner ab 16 Jahren.


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    Foto © Kleine Zeitung

    Bild vergrößernDas Umfrage-Ergebnis im DetailFoto © Kleine Zeitung

    Die Frist für Wahl am 3. März läuft

    Sollten die vorgezogenen Landtagswahlen am 3. März 2013 stattfinden, könnte dies theoretisch ab Montag beschlossen werden. In jedem Fall müsste sich der Landtag noch im Dezember auflösen, sollte es, wie von der FPK immer wieder genannt, zu Neuwahlen Anfang März kommen. Innerhalb von drei Monaten müssen dann die Neuwahlen stattfinden.

    Für 13. Dezember ist die nächste reguläre Landtagssitzung anberaumt, sofern nicht eine Sondersitzung einberufen wird. Den Wahltermin selbst legt die Regierung fest.

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