Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 24. April 2014 18:42 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Papst-Wunder will Botschaft in die Welt tragen Griechen schaffen deutlichen Primärüberschuss Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Außenpolitik Nächster Artikel Papst-Wunder will Botschaft in die Welt tragen Griechen schaffen deutlichen Primärüberschuss
    Zuletzt aktualisiert: 11.05.2012 um 03:56 UhrKommentare

    Ägyptisches TV-Duell als Quotenhit

    Amr Mussa Abdel gegen Moneim Abul Futuh: Zum ersten Mal haben einander Präsidentschaftskandidaten in Ägypten ein Fernsehduell geliefert.

    Foto © APA

    Zum ersten Mal haben einander Präsidentschaftskandidaten in Ägypten ein Fernsehduell geliefert. Die am Donnerstag live von zwei privaten Fernsehsendern übertragene Debatte zwischen dem ehemaligen Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, und dem gemäßigten Islamisten Abdel Moneim Abul Futuh erwies sich als wahrer Hit. Wer nicht zu Hause vor dem TV-Schirm klebte, den zog es in Cafés und Bars.

    Die beiden Kandidaten kämpften mit harten Bandagen. Abdul Futuh warf seinem Rivalen Mussa vor, als langjähriger Außenminister unter dem vor 15 Monaten gestürzten Präsidenten Hosni Mubarak Teil eines korrupten und repressiven Regimes gewesen zu sein. Als "Teil des Problems" könne Mussa nun nicht die "Lösung" sein. Mussa antwortete darauf: "Ich habe dieses System schon vor zehn Jahren verlassen."

    Gegen Proteste

    Der ägyptische Diplomat erinnerte seinen Konkurrenten seinerseits an seine langjährige Mitgliedschaft bei den ehemals verbotenen Muslimbrüdern. Er warf Abul Futuh vor, sich für die Interessen der Muslimbruderschaft einzusetzen und nicht für die Interessen "Ägyptens als Nation" und des Volkes.

    Mussa sprach sich gegen Demonstrationen und "Chaos" auf den Straßen aus. Er sagte: "Wir sind nur wenige Tage von unserem Ziel (dem Beginn einer neuen ägyptischen Republik) entfernt. Weshalb sollte es da Proteste ohne ein erkennbares Ziel geben?" Abdul Futuh betonte dagegen das Recht jedes Bürgers auf freie Meinungsäußerung.

    Die erste Wahlrunde findet am 23. und 24. Mai statt, die Stichwahl folgt am 16. und 17. Juni. Aussichtsreichste Bewerber sind laut den Meinungsumfragen Mussa und Abul Futuh. Insgesamt bewerben sich 13 Kandidaten um das höchste Staatsamt, darunter auch Mubaraks früherer Regierungschef Ahmed Shafik. Für die Muslimbrüder, die bereits Parlament und Senat dominieren, tritt der Vorsitzende der Partei für Gerechtigkeit und Freiheit, Mohammed Morsi, an.


    Mehr Außenpolitik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Ukraine: Tote nach Militäraktion

      Die Lage in der Ostukraine droht zu eskalieren. Bei dem Einsatz der ukra...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Verhandlungen zur Ukraine in Genf 

      Verhandlungen zur Ukraine in Genf

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      100 Jahre 1. Weltkrieg

      Kriegsgegner, Frontlinien und die wichtigsten Kriegsschauplätze. Die Fakten auf einen Blick.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang