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    Zuletzt aktualisiert: 10.05.2012 um 15:18 UhrKommentare

    Obama macht sich öffentlich für Homoehe stark

    Foto © APA

    Ein halbes Jahr vor der Abstimmung hat sich Präsident Obama erstmals öffentlich für die Homoehe stark gemacht. In einem Fernsehinterview erklärte Obama am Mittwochabend, Schwule und Lesben sollten genauso wie heterosexuelle Paare heiraten können - mit den gleichen Rechten und Pflichten. Er stellt sich damit gegen seinen designierten republikanischen Widersacher Romney.

    Romney lehnte eine Gleichstellung homosexueller Paare mit der klassischen Ehe ab. Obamas Schritt dürfte deshalb zu einer noch stärkeren Polarisierung im Wahlkampf führen. Die Homoehe gehört wie die Wirtschaftspolitik zu den besonders umstrittenen Themen, die wahlentscheidend sein könnten. Am vergangenen Wochenende war der Druck auf Obama gewachsen, seine Position in dieser Frage klarzustellen. Sein eigener Vizepräsident Biden setzte ihn unter Zugzwang, indem er in einer TV-Talkshow sagte, dass er selbst überhaupt keine Probleme mit Homoehen habe.

    Bisher hatte sich der Präsident lediglich für eingetragene Partnerschaften von Homosexuellen stark gemacht - zwar mit gleichen Rechten, wie sie traditionelle Ehen mit sich bringen, aber nicht als "Ehe" definiert. Seine Meinung darüber habe sich im Laufe der Jahre "weiterentwickelt", sagte Obama am Mittwoch in dem Interview des Senders ABC.

    Lob erhielt Obama von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International und dem unabhängigen New Yorker Bürgermeister Bloomberg. Die Gruppe Human Rights Campaign bescheinigte Obama eine historische Erklärung.

    Kardinal Timothy Dolan, Vorsitzender der katholischen Bischofskonferenz, nannte die Äußerung laut Kathpress dagegen "sehr betrüblich". "Die Menschen dieses Landes und besonders die Kinder haben Besseres verdient", erklärte der Erzbischof von New York am Mittwochabend.

    Quelle: APA

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