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    Zuletzt aktualisiert: 10.12.2011 um 17:55 UhrKommentare

    Spaziergang in der City statt Mittagessen mit Heinz Fischer

    Der türkische Präsident Abdullah Gül war anlässlich der "World Policy Conference" in Wien und zog einen Bummel in der Innenstadt dem geplanten Mittagsessen mit Heinz Fischer vor. Berichten zufolge wollte er mit Israels Verteidigungsminister nicht an einem Tisch sitzen.

    Foto © APA

    Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül hat bei seinem Besuch in Wien einen Spaziergang durch die Innenstadt gemacht und eine Moschee in Favoriten besucht. Dieses Programm absolvierte er statt eines Mittagessens bei Bundespräsident Heinz Fischer, an dem auch der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak teilnahm, wie der Chefredakteur der Zeitung "Zaman" Österreich, Seyit Arslan, der APA bestätigte.

    Gül war zum Anlass der hochrangig besetzten "World Policy Conference" am Freitag in Wien. Der türkische Präsident hielt bei der Konferenz, die um 15.00 Uhr in der Hofburg begann, eine Eröffnungsrede. Davor, gegen 10:30 Uhr sei er gemeinsam mit der türkischen Botschafterin Ayse Sezgin vom Hotel Imperial über den Ring spaziert, berichtet Arslan. Gegen 13.00 Uhr nahm Gül dann an dem Freitagsgebet in der Atib Mosche teil. Kurz sprach er dort auch mit den Gläubigen.

    Türkische und israelische Medien berichteten, dass Gül seine Teilnahme an dem von Bundespräsident Fischer gegebenen Mittagessen kurzfristig ausfallen ließ, weil er mit Barak nicht an einem Tisch sitzen wollte. Er habe auch ein Gruppenfoto verweigert. Der israelische Verteidigungsminister wiederum habe sich revanchiert, indem er mit seiner Delegation die Konferenz verließ, bevor Gül dort sprach.

    Die Beziehungen der Türkei zu Israel sind seit längerer Zeit äußerst angespannt: Ankara fordert eine Entschuldigung für den Tod von neun türkischen Aktivisten bei der Erstürmung der Gaza-Hilfsflotte durch israelische Soldaten im Mai 2010. Weil sich die israelische Regierung weigert, wies Ankara Anfang September den israelischen Botschafter aus.

    Während des Gül-Besuchs gab es noch einen weiteren Zwischenfall. Der Polizeihubschrauber, der anlässlich der Abreise des türkischen Staatspräsidenten den Verkehr überwachte, war einer "Laserattacke" ausgesetzt, berichtet der "Kurier" (Samstag-Ausgabe). Um 17.00 Uhr sei der Pilot wiederholt von Strahlen aus einem grünen Laserpointer geblendet worden. Die an Bord befindliche Wärmebildkamera habe den Standort des Täters eruieren können: Die Polizei fand den Laser-Attackierer Ecke Graben und Kärntner Straße mitten in einer slowakischen Schülergruppe. Der "Blender" sei ein elfjähriger Bub gewesen. Er wurde auf die Polizeiinspektion mitgenommen und später mit einer Verwarnung entlassen.


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