Perry liegt erstmals vor Romney
Rick Perry, Vertreter der religiösen Rechten und seit Ende 2000 Gouverneur von Texas, könnte als Kandidat der Republikaner den amtierenden US-Präsidenten Barack Obama herausfordern. Laut einer aktuellen Gallup-Umfrage überflügelte Perry erstmals den bisherigen Spitzenreiter Mitt Romney.

Foto © APA/EPARick Perry bei einer Wahlkundgebung in Austin
Im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur hat der bisherige Spitzenreiter Mitt Romney nach Angaben der "Washington Post" erstmals seine Führungsposition verloren. Demnach besetzt laut einer Gallup-Umfrage jetzt der texanische Gouverneur Rick Perry den Spitzenplatz - dies, obwohl er erst vor zwei Wochen offiziell seinen Hut in den Ring geworfen hatte.
Und Perry führt dem Bericht vom Donnerstag zufolge ganz klar vor Romney, dem Exgouverneur von Massachusetts: mit 29 zu 17 Prozent. An dritter Stelle folgt demnach der Abgeordnete Ron Paul mit 13 Prozent, an vierter die Abgeordnete Michele Bachmann(zehn Prozent).
Perry ist ein Vertreter der religiösen Rechten und seit Ende 2000 Gouverneur von Texas. Nach Experteneinschätzung kann er im Rennen um die Kandidatur auch auf Anhänger der radikalkonservativen Tea-Party-Bewegung bauen, die wiederum Romney skeptisch gegenüberstehen. Romney hat nach ihrer Auffassung als Gouverneur von Massachusetts deutlich liberalere Positionen vertreten als jetzt im Wahlkampf und gilt daher in den Augen vieler als Opportunist.
Wer gewinnt, tritt im November 2012 aller Voraussicht nach gegen den demokratischen Präsidenten Barack Obama an, der sich zur Wiederwahl stellt.












