Irans Politiker gegen IAEO-Vorschlag im Atomstreit

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Im Ringen um einen Ausweg aus dem Atomstreit mit dem Iran hat sich Teheran gegen den Schlichtungsvorschlag der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO gestellt. Nach den Worten mehrerer Abgeordneter will der Iran nicht wie von der IAEO vorgeschlagen sein leicht angereichertes Uran zur weiteren Anreicherung zu Forschungszwecken ins Ausland liefern.
"Wir wollen unser bereits angereichertes Uran nicht abgeben", sagte der Vorsitzende des einflussreichen Parlamentsausschusses für Nationale Sicherheit, Alaeddin Boroujerdi, am Samstag. Diese Option stehe außer Frage, egal ob die Lieferung schrittweise oder mit einem Mal erfolgen solle.
Der iranische Abgeordnete Hossein Naghavi Hosseini sagte, der Iran habe der Grundidee des Vorschlags nie ablehnend gegenüber gestanden. "Doch während der Verhandlungen haben sie uns nicht das nötige Vertrauen entgegengebracht und daher ist unsere Antwort negativ", sagte Hosseini. Gemäß dem Atomwaffensperrvertrag stehe es Teheran zu, das angereicherte Uran stattdessen direkt zu kaufen.
Bereits am Freitag hatte sich auch Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad dafür ausgesprochen, das angereicherte Uran von einem anderen Land zu kaufen. Die IAEO habe signalisiert, dass es Länder gebe, die bereit seien, dem Iran den benötigten Brennstoff zu verkaufen.
Die britische Zeitung "Guardian" berichtete unterdessen unter Berufung auf einen IAEO-Bericht, iranische Wissenschafter sollen an einer modernen Technologie für Atomsprengköpfe geforscht haben, die in Raketen Anwendung finden könnte. Die IAEO habe den Iran deshalb aufgefordert, für entsprechende Hinweise eine Erklärung zu liefern.












