Grasser hofft auf Ende der "Menschenjagd"
Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser glaubt nicht daran, dass er in Sachen Buwog-Affäre angeklagt wird. Er wisse jedenfalls, dass er unschuldig sei. Sein einziger Wunsch sei, "dass diese Menschenjagd irgendwann einmal endlich zu Ende geht".

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Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (F/V) glaubt nicht daran, dass er in Sachen Buwog-Affäre angeklagt wird. Er wisse jedenfalls, dass er unschuldig sei, sagte er am Dienstagabend in der "ZiB 2" des ORF. "Wenn man sachlich entscheidet, dann kann ich nicht angeklagt werden", sagte er. "Mein einziger Wunsch ist, dass diese Menschenjagd irgendwann einmal endlich zu Ende geht", so der Ex-Minister mit Blick auf die lang andauernden Ermittlungen. Einmal mehr betonte er, er habe weder an seinen Freund Walter Meischberger, noch an den Lobbyisten Peter Hochegger noch an jemanden anderen Informationen weitergegeben.
U-Ausschuss zur Buwog wird fortgesetzt
Der parlamentarische Korruptions-Untersuchungsausschuss setzt nach einer zwölfstündigen Marathonsitzung am Dienstag heute Mittwoch seine Arbeit zum Thema Buwog fort. Den Auftakt macht Rene Oberleitner, ehemals Kabinettsmitarbeiter von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (F/V). Anschließend sind der frühere Porr-Chef Horst Pöchhacker und der ehemalige Porr-Vorstand Martin Huber geladen. Sie könnten über Korruptionsverdacht bei der Einmietung der Finanz in den von der Porr errichteten Linzer Terminal Tower Auskunft geben.
Weiters sind die Manager Andreas Mitterlehner (Hypo OÖ), Wolfgang Weidl (Ex-OÖ Versicherung) und Günter Geyer (Vienna Insurance Group) als Vertreter der kleineren Partner des "Österreich Konsortiums" rund um Immofinanz und Raiffeisenlandesbank Oberösterreich geladen. Das Konsortium gewann den Zuschlag für die Bundeswohnungen, die unter Grasser privatisiert wurden. Wegen einer 9,9 Mio.-Euro-Provision an die Grasser-Freunde Walter Meischberger und Peter Hochegger ermittelt seit Jahren die Justiz. Mögliches Thema bei Geyers Befragung könnte auch der Mietvertrag der VIG für Grassers Penthouse in der Wiener Innenstadt sein.












