Bürgerinitiative fordert, dass Politiker zu ihrem Wort stehen
Zufrieden mit der Ablehnung des Asyl-Erstaufnahmezentrums durch eine große Mehrheit der Bevölkerung von Eberau zeigt sich der Obmann der Bürgerinitiative Günter Kroboth. Er erwartet nun, dass das Projekt abgeblasen wird.
Dass das Ergebnis der Volksbefragung in vier der fünf Sprengel nach vorliegenden Informationen mit überwältigender Mehrheit ausfiel, stimmte am Sonntag den Obmann der Bürgerinitiative gegen das Asylwerber-Erstaufnahmezentrum, Günter Kroboth, zufrieden: "Es ist ein deutliches Ergebnis. Wir haben uns das so gewünscht. Jetzt ist die Politik am Zug", so Kroboth zur APA. BZÖ und FPÖ sahen im Ergebnis eine Niederlage für ÖVP und Innenministerin Maria Fekter (V).
Von den Bundespolitikern erwartet sich Kroboth nun, "dass sie zu ihrem Wort stehen und das Ergebnis respektieren und ihre Konsequenzen daraus ziehen." "Wir gehen davon aus, dass in dieser Woche noch ein klares Nein vonseiten der Hohen Politik zu diesem Erstaufnahmezentrum kommt und dass von diesem Bauwerben zurückgetreten wird", sagte Kroboth.
"Für die Eberauer ist nicht wichtig, wer Recht hat. Für uns ist es wichtig, dass es nicht kommt", meinte Kroboth zur Befassung der Höchstgerichte mit dem Projekt Erstaufnahmezentrum. Die Bürger habe man zunächst nicht nach ihrer Meinung gefragt: "Jetzt hat man uns gefragt, und jetzt muss man das auch wirklich akzeptieren."














