Umstrittene neue Idee für die Kaserne
Seit Jahren wird um Kaserne in Wolfsberg gepokert. Nutzungsideen gab es viele. Jetzt steht Errichtung eines Asylzentrums im Raum.

Foto © Bettina FriedlDie Kaserne im Herzen der Stadt verfällt: Ende 2006 haben die letzten Soldaten die Aichelburg-Kaserne in Wolfsberg geräumt
Nach dem Aufstand der Bevölkerung gegen das geplante Asyl-Erstaufnahmezentrum im burgenländischen Eberau hat Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) jetzt Kärnten als möglichen Standort ins Spiel gebracht. Nun fürchten Politiker, dass aus der leer stehenden Kaserne in Wolfsberg ein Erstaufnahmezentrum werden könnte.
Keine Einigung
Bislang scheiterte die Zukunft der Kaserne in Wolfsberg am Preis. Immerhin weicht die Verkaufsgesellschaft Sivbeg nicht von den geforderten 3,55 Millionen Euro ab. Zwar gab es einige Interessenten - etwa die Stadt Wolfsberg - doch preislich wurde man sich nie einig. Letztes Angebot der Stadt: 1,9 Millionen Euro.
Ideen, was man aus dem Kasernen-Areal machen könnte, gab es in den vergangenen Jahren viele. Sie reichten von einem Hotel über ein Pflegeheim mit Demenzzentrum bis hin zu einem Sicherheitszentrum für Einsatzkräfte.













