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    Zuletzt aktualisiert: 13.03.2008 um 20:43 Uhr

    Halbes Sorry von Gusenbauer an SP-Funktionäre

    Vom Kanzler gab es zwar keine Entschuldigung aber konzedierte einen unglücklichen Ausdruck.

    Kanzler Alfred Gusenbauer

    Foto © APKanzler Alfred Gusenbauer

    Der "Gesudere"-Sager von Bundeskanzler Gusenbauer sorgt weiterhin für Unmut innerhalb der SPÖ. Gusenbauer betonte in "Krone" und "Kurier", dass er keine Funktionäre beleidigen wollte. Eine sowohl von der Salzburger Landeshauptfrau Burgstaller als auch vom Tiroler SP-Chef Gschwentner verlangte Entschuldigung gab es zwar keine. Der Kanzler konzedierte aber einen unglücklichen Ausdruck.

    "Schwarzmalerei". "Wogegen ich mich immer wende, ist, dass es so eine grundsätzliche Schwarzmalerei gibt, und daher sollte man Diskussionen immer im notwendigen Rahmen und Maßstab halten. Ich hatte keine Bedürfnisse, irgendwelche sehr aktiv arbeitenden Mitglieder und Funktionäre zu beleidigen", so Gusenbauer.

    Kalina erklärt. Gschwentner meinte, "wenn das eine abschätzige Äußerung war, geht das nicht. Dann muss er sich davon distanzieren". SPÖ-Bundesgeschäftsführer Kalina erklärte, es sei "Unsinn zu sagen, Gusenbauer schätzt die Funktionäre gering. Er hat mehr Verständnis für deren Nöte als seine Vorgänger".

    "Freie Meinungsäußerung". Der Vize-Chef der Bau-Holz-Gewerkschaft, Muchitsch, kritisiert Burgstaller für ihre Aufforderung an Gusenbauer, sich zu entschuldigen. "Solche Aussagen sind der SPÖ nicht dienlich. Die soll sie im Parteipräsidium machen. Sie will sich nur für den Landtagswahlkampf positionieren". Für Gusenbauer hat Muchitsch Verständnis: "Wenn man in der Auslage steht und kritisiert wird, ist es kein Wunder, wenn man sich einmal den Frust von der Seele redet". Der Oberösterreichische SPÖ-Chef Erich Haider meint in der Kleinen Zeitung, zum "Gesuderer"-Sager, "freie Meinungsäußerung gehört zum Fundament der Demokratie. Kritik ist in der SPÖ ausdrücklich erwünscht".


    Sager

    Der umstrittene "Sager" des Kanzlers, den er gegenüber Staatssekretärin Heidrun Silhavy getätigt hatte, war Dienstagabend im ORF-Report in Wort und Bild gebracht worden und lautete: "Und das wird heute was Ordentliches in Donawitz oder das übliche Gesudere?".

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    Gabi BurgstallerFoto © AP

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