"Persilschein" für den Heimatdienst
Landesrechnungshof bescheinigt die korrekte Verwendung der geringen Landesförderung.
"Kärnten neu denken" - dieses gemeinsame Buch von Josef Feldner, dem Obmann des Heimatdienstes und Marjan Sturm, Chef des slowenischen Zentralverbandes, kam beim BZÖ nicht gut an. Klubobmann Kurt Scheuch warf Feldner vor, "mit seinem slowenenfreundlichen Kurs" gegen die Interessen des Landes zu verstoßen. Er verlangte eine Überprüfung durch den Landesrechnungshof, ob der KHD seine Landesförderung zweckmäßig verwendet.
Rechnungshofbericht. Der vorläufige Rechnungshofbericht liegt jetzt vor und stellt dem KHD einen "Persilschein" aus. Die Prüfer zeigen auch auf, dass Feldners Organisation bisher die geringste Landesförderung von den fünf geförderten Heimatverbänden erhalten hat.
Kulturförderung. Seit dem Jahr 2003 gibt es eine über die Kulturförderung geregelte gesetzliche Förderung der Heimatverbände. Der Heimatdienst bekam bisher 27.000 Euro Förderung, die Landsmannschaft 55.000 Euro, Ulrichsberggemeinschaft und Kameradschaftsbund jeweils 49.000 Euro und der Abwehrkämpferbund 48.000 Euro. Der KHD verwendete seine Förderung für den Druck seiner Zeitung "Der Kärntner" und wies die Ausgaben lückenlos nach. "Diese Aktivitäten entsprechen den Statuten des Vereines", hält der Rechnungshof fest. Für das Feldner-Sturm-Buch wurden keine Landesmittel verwendet oder Autorengehälter gezahlt.
Scheuch-Argumentation. Für Feldner ist die Scheuch-Argumentation "ein unglaublicher Affront gegen die slowenischen Mitbürger". Der KHD werde vom Bemühen um ein friedliches Miteinander nicht Abstand nehmen.
Pikante Empfehlung. der Prüfer: der KHD sollte auf seinen Drucksorten das Logo "Land Kärnten Kultur" verwenden.













