Bundesheer vernichtet zigtausende Panzerminen und andere Munition
Das Bundesheer plant die Vernichtung von zigtausenden Panzerminen und anderer Munition.

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Konkret sollen 12.669 Stück
Hohlladungssprengkörpergranaten und 30.000 Stück Panzerminen
vernichtet werden. Beschafft wurde diese Munition in den 90ern,
gebraucht wurde sie so gut wie gar nicht. Von den Panzerminen wurden
einzelne zu Versuchszwecken gezündet; von den
Hohlladungssprengkörpergranaten wurde noch keine einzige verschossen,
geht aus der Antwort einer parlamentarischen Anfrage des
FPÖ-Abgeordneten Manfred Haimbuchner hervor.
Beschaffung. Die Beschaffung der
Panzermine 88 erfolgte, um die Sperrfähigkeit der Pioniertruppe zu
erhöhen, heißt es in der Anfragebeantwortung.
Notwendigkeit. Begründet wird die Notwendigkeit der Vernichtung von Munition
durch die Ausscheidung eines Waffensystems aus dem Bundesheer, "wenn
ein Verbrauch oder Abverkauf nicht möglich ist, aber auch aufgrund
von gesetzlichen oder technischen Vorgaben".
Kosten der Entsorgung. Für die Vernichtung von Munition bei externen Entsorgungsbetrieben
wurden in den vergangenen zehn Jahren rund 665.000 Euro ausgegeben.
Der Großteil nicht mehr benötigter Munition sei "im Bundesministerium
für Landesverteidigung vernichtet" worden, heißt es in der
Anfragebeantwortung.
Features
Beschaffung
Beschafft wurden die 37.856 Stück Panzerminen 88 in den Jahren
1990 bis 1993 zu einem Preis von 32,5 Mio. Euro. Die 155 mm
Hohlla-












