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Zuletzt aktualisiert: 18.02.2008 um 21:06 Uhr

Bundesheer vernichtet zigtausende Panzerminen und andere Munition

Das Bundesheer plant die Vernichtung von zigtausenden Panzerminen und anderer Munition.

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Foto © APSujetbild

Konkret sollen 12.669 Stück Hohlladungssprengkörpergranaten und 30.000 Stück Panzerminen vernichtet werden. Beschafft wurde diese Munition in den 90ern, gebraucht wurde sie so gut wie gar nicht. Von den Panzerminen wurden einzelne zu Versuchszwecken gezündet; von den Hohlladungssprengkörpergranaten wurde noch keine einzige verschossen, geht aus der Antwort einer parlamentarischen Anfrage des FPÖ-Abgeordneten Manfred Haimbuchner hervor.

Beschaffung. Die Beschaffung der Panzermine 88 erfolgte, um die Sperrfähigkeit der Pioniertruppe zu erhöhen, heißt es in der Anfragebeantwortung.

Notwendigkeit. Begründet wird die Notwendigkeit der Vernichtung von Munition durch die Ausscheidung eines Waffensystems aus dem Bundesheer, "wenn ein Verbrauch oder Abverkauf nicht möglich ist, aber auch aufgrund von gesetzlichen oder technischen Vorgaben".

Kosten der Entsorgung. Für die Vernichtung von Munition bei externen Entsorgungsbetrieben wurden in den vergangenen zehn Jahren rund 665.000 Euro ausgegeben. Der Großteil nicht mehr benötigter Munition sei "im Bundesministerium für Landesverteidigung vernichtet" worden, heißt es in der Anfragebeantwortung.


Beschaffung

Beschafft wurden die 37.856 Stück Panzerminen 88 in den Jahren 1990 bis 1993 zu einem Preis von 32,5 Mio. Euro. Die 155 mm Hohlla-dungssprengkörpergranate 92 wurde für die Artillerietruppe zum Bekämpfen von gepanzerten Zielen beschafft.

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