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Zuletzt aktualisiert: 07.03.2008 um 19:43 Uhr

Obama-Beraterin tritt nach "Monster"-Vorwurf gegen Clinton zurück

"Clinton ist zu allem fähig", sagte Power in dem am Freitag veröffentlichten Interview der schottischen Zeitung "The Scotsman".

Obama distanzierte sich von "Monster"-Äußerung seiner Beraterin

Foto © ReutersObama distanzierte sich von "Monster"-Äußerung seiner Beraterin

Der Ton im Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur wird immer schärfer. Einen Tag vor der nächsten Abstimmungsrunde an diesem Samstag im Bundesstaat Wyoming trat eine außenpolitische Beraterin des schwarzen Senators Barack Obama am Freitag zurück, nachdem sie dessen Rivalin Hillary Clinton in einem Zeitungsinterview ein "Monster" genannt hatte. Obama geht Umfragen zufolge als Favorit in die Kandidatenkür in Wyoming, nachdem Clinton ihrerseits am vergangenen Dienstag drei wichtige Vorwahlsiege errungen hatte.

"Sie ist zu allem fähig". Der Senator aus Illinois selbst distanzierte sich am Freitag von der "Monster"-Äußerung seiner Beraterin, die sich auf Clintons Wahlkampftaktiken bezogen hatte. "Sie ist zu allem fähig", sagte Power in dem am Freitag veröffentlichten Interview der schottischen Zeitung "The Scotsman" weiter. Obamas Sprecher Bill Burton erklärte dazu, der Senator verurteile derartige Charakterisierungen auf das Schärfste. Sie hätten nichts im Wahlkampf zu suchen.

Forderung Clintons. Clinton ihrerseits hatte Obama postwendend aufgefordert, Power, eine Harvard-Professorin, zu entlassen. Nach Angaben aus Obamas Wahlkampflager gehörte sie zu den unbezahlten Mitarbeitern des Teams. In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung entschuldigte sich Power selbst bei Clinton wie auch Obama und nannte ihre Bemerkungen "unentschuldbar". Sie stünden im Widerspruch zum "Geist, Tenor und Ziel des Obama-Wahlkampfs", hieß es weiter.


Fakten

Die nächste "große" Vorwahl findet am 22. April in Pennsylvania statt. Dort geht es um gut 160 Delegierte. In Umfragen liegt Clinton hier mit etwa 15 Prozentpunkten vor Obama.

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