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    Zuletzt aktualisiert: 06.02.2008 um 17:26 Uhr

    USA schon reif für schwarzen Präsidenten?

    Experte: Umfragewerte für Barack Obama sind mit Vorsicht zu genießen.

    Barack Obama

    Foto © APABarack Obama

    Ob Barack Obama als möglicher demokratischer Präsidentschaftskandidat bei den Wahlen am 4. November als Sieger hervorgehen könnte, ließ James Thurber, US-Politologe der American University in Washington, bei einer Videokonferenz vor Journalisten in Wien offen. Die Umfragewerte seien mit Vorsicht zu genießen, in den Wahlkabinen könnten sich viele Amerikaner doch noch gegen einen schwarzen Präsidenten entscheiden, so Thurber.

    Kritik an Clinton. Kritisch bewerte er den Wahlkampf-Einsatz des früheren US-Präsidenten Bill Clinton. Nach den ersten Vorwahlen habe sich die gesamte Wahlkampfleitung Hillarys gegen eine weitere Teilnahme Bills ausgesprochen. Das Paar hätte jedoch alleine entschieden, ihn in den South-Carolina-Wahlkampf zu schicken. Ein solches Verhalten verheiße nichts Gutes für eine Präsidentschaft der demokratischen Bewerberin.

    McCain steht "für die Mitte". Wenn der demokratische Kandidat erst bei dem Nominierungs-Parteitag gekürt würde, bedeute dies eine Schwächung gegenüber dem derzeitigen "klaren Anführer" der Republikaner, zeigte sich Thurber überzeugt. Auch wenn John McCain für viele nicht konservativ genug sei und in der Vergangenheit schon die Zusammenarbeit mit den Demokraten gesucht habe, stehe er für eine Lösung "in der Mitte". Somit könne er, ähnlich wie Obama, gegenüber Clinton glaubhafter einen "Wechsel" verkörpern.

    Beide Demokraten nicht für Vize-Amt. Eine Kooperation der demokratischen Kandidaten schloss der Politologe aus. Beide seien "zu ambitioniert", um sich mit einem Vize-Präsidentenamt zufriedenzugeben. Sowohl Clinton als auch Obama würden im Fall einer Niederlage bei den folgenden Wahlen nochmals antreten. Als möglichen Vize-Präsidenten von Clinton nannte Thurber den Gouverneur von New Mexico, Bill Richardson. Dieser sei Latino, weiters ähnle er Bill Clinton nicht nur in seinem Verhalten gegenüber Frauen, scherzte er. Gerüchte, US-Außenministerin Condoleeza Rice käme als Vize-Präsidenten für McCain in Frage, konnte er nicht bestätigen, bescheinigte diesem möglichen Duo allerdings gute Aussichten.

    Clinton präsenter. Einen Grund für den Wahlsieg Clintons in Kalifornien, New York, New Jersey und Massachusetts sah Thurber in einer besseren "Bodenoperation" Clintons. So sei sie in diesen Staaten im Vorfeld der Wahlen außerhalb der Fernsehschirme präsenter gewesen.


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