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Zuletzt aktualisiert: 03.02.2008 um 22:08 Uhr

Bereits mehr als 700 Ausländer aus dem Tschad ausgeflogen

Etwa 200 Menschen befanden sich am Sonntagabend noch auf dem französischen Militärstützpunkt Kosseï in der tschadischen Hauptstadt.

Die französischen Streitkräfte haben am Wochenende mehr als 700 Ausländer aus der umkämpften Hauptstadt des Tschad nach Gabun ausgeflogen. Von ihnen seien 199 am Sonntag in Richtung Paris weitergeflogen, teilte das französische Außenministerium am Sonntagabend mit. Diese Passagiere, darunter 130 Franzosen und 69 Menschen aus 27 anderen Staaten, wurden kurz vor Mitternacht in Paris erwartet. 14 österreichische Soldaten hielten sich indes weiter in einem Luxushotel in N'Djamena verschanzt. Sie waren laut Bundesheer-Angaben wohlauf.

Boeing soll starten. Etwa 200 bis 250 Menschen befanden sich am Sonntagabend noch auf dem französischen Militärstützpunkt Kosseï in der tschadischen Hauptstadt N'Djamena. Sechs Militärtransporter standen für weitere Flüge nach Libreville in Gabun bereit. Eine angemietete Boeing 777 mit 440 Plätzen sollte möglichst noch in der Nacht in Richtung Paris starten. Unter den nach Libreville gebrachten Ausländern waren neben Franzosen auch Deutsche, Schweizer, Belgier, Spanier und Ägypter.

Sondertelefon. Das Pariser Außenministerium hat für Angehörige der im Tschad lebenden Ausländer ein Sondertelefon unter der französischen Nummer 0800-174174 eingerichtet.


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