Bereits mehr als 700 Ausländer aus dem Tschad ausgeflogen
Etwa 200 Menschen befanden sich am Sonntagabend noch auf dem französischen Militärstützpunkt Kosseï in der tschadischen Hauptstadt.
Die französischen Streitkräfte haben am
Wochenende mehr als 700 Ausländer aus der umkämpften Hauptstadt des
Tschad nach Gabun ausgeflogen. Von ihnen seien 199 am Sonntag in
Richtung Paris weitergeflogen, teilte das französische
Außenministerium am Sonntagabend mit. Diese Passagiere, darunter 130
Franzosen und 69 Menschen aus 27 anderen Staaten, wurden kurz vor
Mitternacht in Paris erwartet. 14 österreichische Soldaten hielten
sich indes weiter in einem Luxushotel in N'Djamena verschanzt. Sie
waren laut Bundesheer-Angaben wohlauf.
Boeing soll starten.
Etwa 200 bis 250 Menschen befanden sich am Sonntagabend noch auf
dem französischen Militärstützpunkt Kosseï in der tschadischen
Hauptstadt N'Djamena. Sechs Militärtransporter standen für weitere
Flüge nach Libreville in Gabun bereit. Eine angemietete Boeing 777
mit 440 Plätzen sollte möglichst noch in der Nacht in Richtung Paris
starten. Unter den nach Libreville gebrachten Ausländern waren neben
Franzosen auch Deutsche, Schweizer, Belgier, Spanier und Ägypter.
Sondertelefon.
Das Pariser Außenministerium hat für Angehörige der im Tschad
lebenden Ausländer ein Sondertelefon unter der französischen Nummer
0800-174174 eingerichtet.













