Ehrenrunde für Urschitz-Vertrag
Schaunig strich Urschitz Teile seiner Gage APA
Die SPÖ Klagenfurt bekommt in der Causa Günther Urschitz keinen Fuß auf den Boden. So hat der neue rote Clubsekretär auch nach wochenlangen Verhandlungen immer noch keinen gültigen Dienstvertrag, mit dem alle Beteiligten einverstanden sind.
Personalmat. "Urschitz hat dem Personalamt mitgeteilt, dass er jetzt nicht mehr als 2400 Euro netto im Monat verdienen will", sagt Personalreferent Stadtrat Peter Steinkellner (ÖVP). Das sei eine monatliche Brutto-Gage von 4200 bis 4300 Euro und heißt für Urschitz zurück an den Start. "Ich werde den überarbeiteten Dienstvertrag in der nächsten oder übernächsten Sitzung der Stadtregierung zum Beschluss vorlegen", sagt Steinkellner. Obwohl laut Stadtrecht nicht nötig, will er "ein breite Zustimmung zu dieser mittlerweile emotionalen Sache". Spätestens am 12. Februar könnte Urschitz seinen Vertrag haben.
Gehaltsvorschlag. Bereits der dritte Gehaltsvorschlag für den ehemaligen Mitarbeiter der Kärntner Druckerei: Zuerst hätte Urschitz im Monat 5100 brutto verdienen sollen. Nach Kritik reduzierte Klagenfurts SPÖ-Chefin Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz auf 4800 Euro. Dieser Vertrag wurde im Stadtsenat von SPÖ, ÖVP und BZÖ beschlossen. Nur Grün-Stadträtin Andrea Wulz stimmte dagegen.
Bruttolohn. Für SPÖ-Landesparteivorsitzende Gaby Schaunig aber immer noch zu viel. Sie strich Urschitz einen weiteren Teil seines Bruttolohnes. Zusätzlich zu seinem Gehalt als Clubsekretär bekommt der 57-Jährige insgesamt 1500 Euro brutto pro Monat für seine Arbeit als Gemeinderat und Ausschussobmann.












