Obama vor Wahlsieg in Wyoming
Nach der Auszählung in 20 von 23 Bezirken führt der demokratische Senator Barack Obama mit 58 zu 41 Prozent vor Hillary Clinton. Ungewöhnlich starker Andrang bei "Caucuses".

Foto © APBarack Obama
Der demokratische Präsidentschaftsbewerber
Barack Obama ist am Samstag bei den Parteiversammlungen im US-Staat
Wyoming klar in Führung gegangen. Nach Auszählung in 20 von 23
Bezirken kam Obama auf 58 Prozent der Stimmen, seine innerparteiliche
Rivalin Hillary Clinton auf 41 Prozent. Die Wahlbeteiligung war rege:
Bei den 20 "Caucuses" gaben knapp 7.000 Wähler ihre Stimme ab. Vor
vier Jahren nahmen gerade einmal 675 Wähler an den Versammlungen
teil.
60.000 eingeschriebene Anhänger.
20 der 23 Bezirke waren am Samstagabend bereits ausgezählt, die
letzte Wählerversammlung in Wyoming sollte um 0.00 Uhr MEZ beginnen.
Knapp 60.000 eingeschriebene Anhänger der Demokraten waren
aufgerufen, sich bei sogenannten "Caucus" zwischen Obama und Clinton
zu entscheiden. Die Parteiversammlungen waren am Samstag dem
CNN-Bericht zufolge ungewöhnlich stark besucht. Während 2004 nur
einige hundert Parteihänger gekommen waren, seien es diesmal viele
Tausend.
Konservativer Bundesstaat.
Wyoming ist traditionell ein konservativer Bundesstaat, in dem bei
den vergangenen zehn Präsidentschaftswahlen stets der republikanische
Kandidat gewann. Der Kandidat der Republikaner für die
Präsidentschaftswahl am 4. November steht mit Senator John McCain
schon fest.
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Fakten
Die nächste "große" Vorwahl findet am 22. April in Pennsylvania statt. Dort geht es um gut 160 Delegierte. In Umfragen liegt hier Clinton mit etwa 15 Prozentpunkten vor Obama.












