Clinton und Romney gewinnen US-Vorwahlen in Nevada
Clinton verweist damit Obama auf Platz zwei. Mitt Romney, der frühere Gouverneur von Massachusetts, gewann die Wählerversammlungen der Republikaner. McCain gewinnt Republikaner-Vorwahl in South Carolina.

Foto © ReutersHillary Clinton auf "Wählerfang"
Das Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur von Republikanern und Demokraten bleibt weiter spannend. Während John McCain, Senator aus Arizona, am Samstag (Ortszeit) im US-Staat South Carolina die Vorwahl der Republikaner für sich entscheiden konnte, gewann am selben Tag der Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, die Kandidatenkür der Partei in Nevada. In dem Glücksspieler-Staat setzte sich bei den Demokraten abermals die frühere First Lady der USA, Hillary Clinton, gegen ihren schärfsten Rivalen, den schwarzen Senator Barack Obama, durch. Beide trennten allerdings nur wenige Prozentpunkte.
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Führung. Hillary Clinton und Mitt Romney lagen damit in ihren Parteien mit jeweils zwei gewonnenen Bundesstaaten in Führung. Barack Obama bei den Demokraten sowie John McCain und Mick Huckabee bei den Republikanern waren nur in jeweils einem Bundesstaat erfolgreich, wo bisher abgestimmt wurde.
Stimmen-Verteilung.
In Nevada kam Hillary Clinton nach Auszählung auf 51 Prozent der
Stimmen, Obama erzielte 45 Prozent. Clinton gewann damit zwar mehr
Stimmen als ihr Rivale, erhielt aber wegen der proportionalen
Verteilung in den Stimmbezirken eine Delegiertenstimme weniger als
dieser. Die Senatorin aus New York hatte zuvor in New Hampshire und
Michigan gewonnen. Der Sieg in Michigan ist aber praktisch
bedeutungslos, weil der Staat wegen eines parteiinternen Streits bei
der abschließenden Kandidatenkür der Demokraten im Sommer mit keinen
Delegierten vertreten sein wird.
Der frühere US-Vizepräsidentschaftskandidat
John Edwards folgte weit abgeschlagen auf dem dritten
Platz.
Fakten
Romney war der einzige republikanische Präsi-
Wahltermin vorgezogen. Nevada spielte bei der Kandidatenauslese für die US-Präsidentschaft in der Vergangenheit bisher keine große Rolle. Die demokratische Parteiführung zog den Wahltermin eigens vor, um den politischen Einfluss des Staates zu stärken. Vor vier Jahren gab es bei den Wählerversammlungen der Demokraten in Nevada lediglich 9.000 Teilnehmer. Diesmal wurden 30.000 bis 100.000 Teilnehmer erwartet, wobei 25 Delegierte für den Nominierungsparteitag im August bestimmt werden.
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Termin-Vorschau
Endgültig werden die Kandidaten der Demokraten und Republikaner im Sommer auf Parteitagen gekürt. Die eigentliche Wahl des Nachfolgers von Präsident George W. Bush findet Anfang November statt.














