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    Zuletzt aktualisiert: 02.01.2008 um 13:55 Uhr

    Scharfe Kritik der Kärntner SPÖ an Euro-Vorbereitungen

    Schaunig kritisiert "Geldverschwendung" anstatt dass die "große Chance" der Fußball-Europameisterschaft in Kärnten genutzt wird.

    Scharfe Kritik an den Vorbereitungen für die Euro 2008 in Kärnten hat am Mittwoch die Kärntner SPÖ geübt. Parteichefin Gaby Schaunig meinte bei einer Pressekonferenz, bisher seien Millionen verschwendet worden anstatt dass die "große Chance" der Fußall-EM für das Land genützt werde. Sie warf Landeshauptmann Jörg Haider (BZÖ) und Klagenfurts Bürgermeister Harald Scheucher (ÖVP) vor, persönliche Eitelkeiten in den Vordergrund zu stellen.

    "Doppelgleisigkeiten". "Anstatt Kärnten im Ausland zu bewerben, wurde Haider-Werbung im Land gemacht", kritisierte Schaunig. Doppelgleisigkeiten zwischen Stadt und Land hätten zu Reibungsverlusten geführt, die sehr viel Geld gekostet hätten, so die SPÖ-Chefin. Sie vermisse auch ein vernünftiges Verkehrs- sowie ein Sicherheitskonzept. Schaunig: "Es ist nicht mehr viel Zeit, ich fordere daher, dass jetzt Schluss sein muss mit dem Konkurrenzkampf, wer auf den Plakaten abgebildet ist." Es müssten endlich alle an einem Strang ziehen, damit die Europameisterschaft in Kärnten ein Erfolg werden könne.

    BZÖ kontert. Mit Gegenvorwürfen hat das Kärntner BZÖ auf die Vorwürfe von SPÖ-Landeschefin Gaby Schaunig an den Vorbereitungen für die EURO 2008 reagiert. Die SPÖ sei die einzige Gruppe im Land, die nicht mit am EM-Strang ziehe, meinte der geschäftsführende Landesparteichef Stefan Petzner. Die Sozialdemokraten würden im Gegenteil in Klagenfurt und landesweit alles daran setzen, "Sand ins Getriebe der EM-Vorarbeiten zu streuen". Bestes Beispiel sei der SK Austria Kärnten, den die SPÖ zerstören wolle. Petzner: "Ohne Rücksicht darauf, dass wir dann im EM-Jahr ohne Spitzenverein und mit einem Stadion dastehen würden, in dem nicht gespielt wird."


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