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Zuletzt aktualisiert: 02.01.2008 um 08:16 Uhr

Regierung wirft Opposition "ethnische Säuberungen" vor

Die Regierung in Kenia wirft der Opposition "ethnische Säuberungen" vor.

Foto © APA

Nach der Eskalation der Gewalt in Kenia hat die Regierung des ostafrikanischen Landes der Opposition vorgeworfen, "ethnische Säuberungen" zu betreiben. Die Kampagne werde von Oppositionschef Raila Odinga gesteuert und richte sich gegen Angehörige der Ethnie der Kikuyu, sagte Regierungssprecher Alfred Matua am Mittwoch dem britischen Sender BBC. Staatspräsident Mwai Kibaki gehört zum Volk der Kikuyu. Er hatte sich nach seiner umstrittenen Wiederwahl in Eile für eine weitere Amtszeit vereidigen lassen. Die Opposition wirft ihm Wahlfälschung vor und beansprucht den Sieg für sich.

Nahezu 300 Tote. Regierungssprecher Matua machte die Opposition allein für die tagelangen Unruhen verantwortlich, bei denen annähernd dreihundert Menschen starben. Anhänger von Oppositionsführer Odinga werfen ihrerseits Kibaki eine Politik von Vertreibungen und Gewalt vor. Odinga ist Angehöriger des Luo-Volkes. Er kündigte für (den morgigen) Donnerstag eine Massendemonstration mit einer Million Teilnehmern gegen Kibaki an.


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