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Zuletzt aktualisiert: 28.11.2007 um 21:50 Uhr

Pirls-Studie: Mit Pisa nur schwer vergleichbar

Generell gilt aber: Staaten mit guten PISA-Ergebnissen schneiden auch bei Pirls gut ab. Die Ausnahmen sind Russland und Luxemburg.

Die Ergebnisse der Lese-Studie PIRLS (Progress in International Reading Literacy Study) sind mit den Resultaten der Pisa-Studie nur eingeschränkt vergleichbar. Das liegt vor allem am unterschiedlichen Teilnehmerkreis: Die besten Lese-Länder bei der PIisa-Studie wie Finnland, Südkorea, Japan und Australien nehmen an Pirls nicht teil, Kanada nur mit Einzelprovinzen. Generell gilt aber: Wer bei Pisa gut abschneidet, tut dies auch bei Pirls und umgekehrt. Es gibt aber auch einige Ausnahmen: Pirls-Spitzenland Russland lag bei der letzten PISA-Studie weit unter dem OECD-Schnitt, der beste europäische Pirls-Staat Luxemburg erreichte bei Pisa ebenfalls nur einen Mittelwert unter dem OECD-Schnitt.

Diskrepanzen. Sehr gute Leistungen sowohl bei Pisa als auch bei Pirls erbrachten etwa Schweden, die Niederlande und Kanada bzw. kanadische Einzelprovinzen. Größere Diskrepanzen gab es neben Russland und Luxemburg etwa auch bei Norwegen (knapp über dem OECD-Schnitt bei Pisa, klar darunter bei Pirls), Neuseeland (bei Pisa klar über dem OECD-Schnitt, bei Pirls knapp darunter) und Italien (bei Pisa klar unter dem OECD-Schnitt, bei Pirls darüber). Österreich, Deutschland, Frankreich, Lettland, die USA und Dänemark liegen bei beiden Studien in etwa im OECD-Schnitt.


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